SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das SKF Pendelrollenlager 23134 CC/C3W33 (170x280x88 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt schwere Radiallasten bei erhöhter C3-Lagerluft auf.
Das Pendelrollenlager 23134 CC/C3W33 von SKF ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 170 mm, 280 mm Außendurchmesser und 88 mm Breite. Als zweireihiges Pendellager eignet es sich zur Aufnahme hoher radialer Belastungen sowie kombinierter Kräfte. Durch die sphärische Laufbahn im Außenring gleicht die Konstruktion Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Rollen gleichmäßig und hält die Reibung gering.
Konstruktiv ist dieses Lager für Anwendungen vorgesehen, bei denen sehr hohe radiale Kräfte auf die Welle einwirken und Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen kompensiert werden müssen. Die hohlkugelige Außenringlaufbahn ermöglicht eine freie Winkeleinstellung der Rollensätze. Dies dient dazu, Kantenspannungen an den Wälzkörpern abzufangen und den Lauf bei Fluchtungsabweichungen stabil zu halten.
Die offene Ausführung erlaubt den flexiblen Einsatz mit Ölschmierung oder Fettschmierung innerhalb eines Gehäuses. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad eignet sich dieses Bauteil für anspruchsvolle thermische Einsatzbedingungen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Dies wirkt einem Klemmen der Rollen entgegen, falls feste Passungen oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring das Betriebsspiel verengen. Das Kürzel W33 bezeichnet eine umlaufende Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring, die eine direkte Nachschmierung im Gehäuse ermöglicht.
Zusätzlich verfügt dieses SKF Lager über die Laufgenauigkeit P5 bei Standard-Maßgenauigkeit PN, was Rundlaufabweichungen minimiert. Weil es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen handelt, erfordert der Betrieb eine wirksame externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Mit einem Innendurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm sowie einer Breite von 88 mm passt das Lager in standardisierte Gehäusebohrungen. Diese Hauptabmessungen definieren den benötigten Bauraum auf der Welle und entsprechen der metrischen Normreihe 231.
Ein vergrößertes Radialspiel gleicht maßliche Einengungen aus, wenn feste Passungen den Innenring dehnen oder im Betrieb nennenswerte Temperaturunterschiede zwischen den Lagerringen entstehen. Dadurch bleibt der leichte Lauf der Wälzkörper ohne unzulässige mechanische Verspannung erhalten.
Über die umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring lässt sich Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen in das Lagerinnere leiten. Dies erleichtert die intervallmäßige Wartung und Nachschmierung im eingebauten Zustand erheblich.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Betriebsbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Eingesetzte Schmierstoffe müssen für die gewählte Betriebstemperatur passend spezifiziert sein.
Kombiniert werden hier die Maßgenauigkeit PN für Standard-Einbaumaße mit der eingeengten Laufgenauigkeit P5. Die engere Lauftoleranz reduziert den radialen Schlag im Betrieb, was zu verbesserter Laufruhe und verringerten Schwingungen an der Welle führt.
Bauseits übernimmt das umschließende Lagergehäuse den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit, da das Lager selbst keine Dichtscheiben besitzt. Typischerweise gelangen hierfür Wellendichtringe, Labyrinthspalte oder Filzdichtungen im Gehäusedeckel zum Einsatz.
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