SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 15,52 € | 294,86 € |
| 5 | 31,04 € | 279,34 € |
Das Pendelrollenlager 21317 EK von SKF bietet eine 85 mm konische Bohrung, P5-Laufgenauigkeit und eine integrierte Schmiernut für anspruchsvolle Schwerlastanwendungen.
Das Pendelrollenlager 21317 EK von SKF nimmt als zweireihiges Wälzlager schwere Radiallasten sowie kombinierte Axialkräfte auf. Durch die tonnenförmigen Rollen gleicht das Lager Winkelfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Als offene Ausführung aus Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet sich das Bauteil für Temperaturbereiche von -30 bis +200 Grad. Die Explorer-Ausführung verbindet eine enge Laufgenauigkeit der Klasse P5 mit normierter Maßhaltigkeit PN.
In der industriellen Antriebs- und Maschinentechnik nimmt das Pendelrollenlager 21317 EK hohe Radial- und Axialkräfte auf. Dort, wo Wellen elastisch nachgeben oder Fluchtungsfehler zwischen Lagersitzen auftreten, wirkt die sphärische Laufbahn im Außenring schädlichen Kantenpressungen entgegen. Da das Lager offen ausgeführt ist, lässt es sich direkt in bestehende Schmiersysteme oder ölgeschmierte Gehäuse einbinden. Die Schmiernut mit Bohrungen am Außenring erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff im laufenden Betrieb.
Die Kennzeichnung K weist auf eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 hin. Dieses Lager montieren Sie wahlweise direkt auf kegeligen Wellenzapfen oder mit passenden Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Beim Aufschieben auf den Kegel weitet sich der Innenring kontrolliert auf, wodurch Sie die verbleibende Lagerluft im Einbauzustand gezielt justieren. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper gleichmäßig und hält den Verschleiß im vorgesehenen Temperaturfenster gering.
Die Kennzeichnung E steht bei SKF für eine optimierte innere Konstruktion mit gesteigerter Tragfähigkeit und rollengeführtem Stahlblechkäfig, während K die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12 angibt. Diese Kombination erlaubt eine präzise Einstellung der radialen Lagerluft über den axialen Aufschubweg auf einer Welle oder Spannhülse.
Bei einem Nenndurchmesser der konischen Bohrung von 85 mm besitzt das Lager einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Baubreite von 41 mm. Diese genormten Abmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau und planmäßigen Austausch in entsprechend dimensionierten Stehlager- oder Maschinengehäusen.
Über eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring gelangt Fett oder Öl direkt in den Zwischenraum der Rollenreihen. Da das Lager offen ausgeführt ist, übernimmt die umgebende Gehäusekonstruktion die Abdichtung gegen Schmutz sowie den Schutz vor Schmiermittelverlust.
Während die Maßgenauigkeit der Standardklasse PN entspricht, erfüllt die Laufgenauigkeit die engere Toleranzklasse P5. Dies bedeutet minimierte Rundlauffehler an Innen- und Außenring. In schnelllaufenden oder vibrationskritischen Antrieben führt dies zu erhöhter Laufruhe und gleichmäßiger Kraftübertragung.
Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgerüstet mit einem Stahlblechkäfig, ist das Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für die thermische Eignung im Dauereinsatz ist die Temperaturfestigkeit des verwendeten Schmierfetts oder Schmieröls.
Die gemeinsame hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht ein freies Einstellen des Rollensatzes samt Innenring. Statische Fluchtungsfehler aus der Gehäusebearbeitung sowie dynamische Wellendurchbiegungen unter Last werden dadurch reibungsarm ausgeglichen, ohne dass unzulässige Zusatzspannungen entstehen.
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