SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 14,39 € | 273,29 € |
| 5 | 28,77 € | 258,91 € |
Das Pendelrollenlager 22318 E von SKF bietet mit 90 mm Bohrung und 190 mm Außendurchmesser hohe Tragfähigkeit sowie präzisen Ausgleich von Fluchtungsfehlern.
Das Pendelrollenlager 22318 E ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit den Hauptabmessungen von 90 mm Bohrung, 190 mm Außendurchmesser und 64 mm Breite nimmt dieses Lager hohe radiale sowie kombinierte Belastungen auf. Die Ausführung von SKF in der Explorer-Leistungsklasse verbindet eine Maßgenauigkeit nach PN mit einer gesteigerten Laufgenauigkeit der Klasse P5. Dadurch laufen die Rollen im Stahlblechkäfig vibrationsarm und führen die Welle auch bei unvermeidbaren Wellendurchbiegungen betriebssicher.
Dieses Wälzlager bewährt sich vor allem in schweren Industrieantrieben und hoch belasteten Lagerungen mit ausgeprägten Radialkräften. Durch die hohlkugelige Laufbahn im Außenring gleicht das Pendelrollenlager 22318 E Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Diese Bauart beugt schädlichen Kantenspannungen vor, wenn sich Wellen unter Betriebslast elastisch durchbiegen oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler auftreten. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper stabil und hält mechanischen Beanspruchungen im Dauerbetrieb stand.
Die Kombination aus normaler Maßgenauigkeit PN und eingeengter P5-Laufgenauigkeit sorgt für einen besonders ruhigen Rundlauf bei reduzierten Schwingungen. Weil es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, stimmen Sie Schmierstoff und externe Gehäusedichtung flexibel auf Ihre Umgebungsbedingungen ab. Der Außenring besitzt eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen, über die Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollenreihen gelangt. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad widersteht das 100Cr6-Lagermaterial auch erhöhter Betriebswärme.
Konstruktiv kombiniert das Lager eine gemeinsame hohlkugelige Außenringlaufbahn mit zwei Reihen tonnenförmiger Wälzkörper. Dieser Aufbau ermöglicht den Ausgleich von Fluchtungsfehlern und Wellendurchbiegungen, ohne die Tragfähigkeit zu mindern. Mit Abmessungen von 90x190x64 mm und einem stabilen Stahlblechkäfig bewältigt das Bauteil sehr schwere radiale und axiale Kräfte.
Umlaufende Schmiernuten und integrierte Bohrungen am Außenring ermöglichen ein gezieltes Nachschmieren direkt im eingebauten Zustand. Schmierfett oder Schmieröl gelangt dadurch unmittelbar in das Innere des Lagers zwischen die Wälzkörperreihen. Dies erleichtert die Wartung in geschlossenen Gehäusen spürbar und unterstützt eine gleichmäßige Versorgung beider Laufbahnen.
Bei dieser Ausführung entsprechen die Anschlussmaße wie Bohrung, Außendurchmesser und Breite der Standard-Toleranzklasse PN (Normal). Die Laufgenauigkeit ist hingegen nach der feineren Toleranzklasse P5 gefertigt. Das führt zu geringerem Rundlauffehler, ruhigerem Laufverhalten und minimierten Vibrationen, was die mechanische Belastung der gesamten Welle und der umgebenden Maschinenteile reduziert.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad freigegeben. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der temperaturbeständige Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für einen sicheren Lauf muss der gewählte Schmierstoff thermisch auf die tatsächlich auftretenden Betriebstemperaturen abgestimmt sein.
Als offenes Wälzlager verfügt diese Variante über keine integrierten Dichtscheiben. Diese Bauform bietet Konstrukteuren die Freiheit, das passende Dichtsystem im Lagergehäuse individuell zu wählen, beispielsweise Labyrinth- oder Wellendichtringe. Zudem erlaubt die offene Ausführung eine direkte Schmierung mit Öl oder Fett sowie den thermischen Einsatz bis zu +200 Grad.
Mit einem Innendurchmesser von 90 mm ist das Lager für zylindrische Wellensitze mit 90 mm Nenndurchmesser konstruiert. Der Außendurchmesser beträgt 190 mm bei einer Gesamtbreite von 64 mm. Bei der Montage ist auf eine saubere Anlage an der Wellenschulter sowie eine fachgerechte Gehäusepassung zu achten, um die radiale Lagerluft nicht unzulässig einzuschränken.
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