NACHI
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Auf einen Blick: Pendelrollenlager 22313 EXQW33KC3 von NACHI mit den Maßen 65x140x48 mm gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt hohe Radiallasten auf.
Das Pendelrollenlager 22313 EXQW33KC3 von NACHI besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für mechanisch beanspruchte Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Breite von 48 mm nimmt das zweireihige Lager hohe Radialkräfte sowie kombinierte Axialkräfte auf. Die symmetrische Anordnung der tonnenförmigen Rollen ermöglicht den Ausgleich von Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehlern zwischen Innen- und Außenring. Für Instandhalter und Konstrukteure bietet diese Ausführung eine zweckmäßige Lagerung bei schweren mechanischen Belastungen.
Dieses offene Pendelrollenlager eignet sich für schwere industrielle Lagerungen, bei denen statische oder dynamische Fluchtungsfehler sowie Durchbiegungen der Welle auftreten. Die offene Konstruktion erfordert eine gezielte Schmierstoffversorgung über das umgebende Gehäuse, während der Stahlblechkäfig die Rollen auch bei wechselnden Drehzahlen führt. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ist das Lager für thermisch anspruchsvolle Umgebungsbedingungen im industriellen Einsatz ausgelegt.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12, die eine Montage auf kegeligem Wellensitz oder mittels Spann- bzw. Abziehhülse ermöglicht. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 dient dazu, die betriebsbedingte Erwärmung sowie das Zusammendrücken des Innenrings beim Festziehen auf dem Konus auszugleichen. Zusätzlich erleichtert die W33-Ausführung mit Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring das direkte Nachschmieren im Betrieb. Bei der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) entspricht die Maßgenauigkeit den gängigen Standardspezifikationen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 140 mm sowie eine Breite von 48 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen und ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Steh- oder Flanschlagergehäuse.
Die konische Innenbohrung besitzt eine genormte Kegelsteigung von 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage und Demontage, da sich das Lager wahlweise auf kegelig gearbeiteten Wellensitzen oder mithilfe von Adapterhülsen wie Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen fixieren lässt.
Die Lagerluft C3 bezeichnet eine radial leicht vergrößerte Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Beim Aufpressen des Lagers auf einen konischen Sitz weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Betriebsspiel verringert. Die C3-Lagerluft beugt einer Verspannung der Wälzkörper vor und gleicht Wärmeausdehnungen im laufenden Betrieb aus.
Das Kürzel W33 steht für eine umlaufende Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen auf der Mantelfläche des Außenrings. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch direkt von außen in das Lagerinnere und zwischen die beiden Rollenreihen einbringen, was die Nachschmierung vereinfacht und den Reibungsverschleiß mindert.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +200 Grad. Die Ausführung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der verbaute Stahlblechkäfig sind für dieses Temperaturfenster ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmiermittels ist darauf zu achten, dass es für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Es handelt sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben. Diese Bauweise ermöglicht eine uneingeschränkte Nachschmierung und eignet sich für geschlossene Lagergehäuse mit Gehäusedichtungen. Ein externer Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit trägt zum Erhalt der Funktionalität bei.
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