SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 4,49 € | 85,16 € |
| 30 | 8,97 € | 80,68 € |
Das Pendelrollenlager 22210 EK/C4 von SKF bietet mit 50x90x23 mm Maßen, konischer Bohrung und C4-Lagerluft hohe Belastbarkeit bei Fluchtungsfehlern.
Das Pendelrollenlager 22210 EK/C4 von SKF ist ein zweireihiges Wälzlager für schwere radiale und axiale Lasten bei gleichzeitigen Schiefstellungen der Welle. Aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt, verfügt diese Ausführung über eine 50 mm Kegelbohrung, einen Außendurchmesser von 90 mm sowie eine Breite von 23 mm. Durch die offene Bauform lässt sich das Lager direkt über die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring nachschmieren.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich für Lagerstellen, an denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring auftreten. Die hohlkugelige Außenring-Laufbahn gleicht Winkelfehler im laufenden Betrieb eigenständig aus, ohne die Reibung unnötig zu steigern. Einsatzfelder finden sich vor allem im Maschinenbau sowie bei Getriebe- und Antriebswellen mit kombinierten Radial- und Axialkräften. Der Stahlblechkäfig führt die Rollenreihen bei wechselnden Drehzahlen und hält Temperaturen von -30 bis +200 Grad stand.
Die stark vergrößerte Lagerluft der Gruppe C4 gleicht temperaturbedingte Ausdehnungen aus, wenn der Innenring im Betrieb wärmer als das Gehäuse wird. Zudem reduziert sich das radiale Lagerspiel, sobald der Innenring mit seinem 1:12-Kegel auf eine Spannhülse oder einen kegeligen Wellensitz getrieben wird. Monteure überwachen die verbleibende Radialluft während des Einbaus mit einer Fühlerlehre. Zusammen mit der Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5 bei normaler Maßgenauigkeit PN unterstützt das Lager einen ruhigen und vibrationsarmen Lauf.
Die Nachsetzzeichen EK stehen für eine optimierte Innenkonstruktion mit Stahlblechkäfig sowie einer konischen Bohrung im Kegelverhältnis 1:12. Der Zusatz C4 definiert eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Dieser Spielraum verhindert ein Verspannen des Wälzlagers, wenn durch den Kegelsitz oder Temperaturunterschiede zwischen Welle und Gehäuse radiales Spiel abgebaut wird.
Mit 50 mm Bohrungsdurchmesser an der konischen Bohrung, 90 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite besitzt das Lager genormte Hauptabmessungen. Für eine fachgerechte Einpassung in das Gehäuse sind vorab der verfügbare Bauraum sowie die passende Hülsen- oder Wellengeometrie abzustimmen.
Über eine umlaufende Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierstoff direkt radial zwischen die beiden Rollenreihen in das Lagerinnere. Da es sich um ein offenes Lager ohne Dichtscheiben handelt, erfordert die Lagerstelle externe Gehäusedichtungen gegen Schmutzeintrag und Schmierstoffaustritt.
Eine konische Bohrung mit Kegel 1:12 erleichtert die Montage auf zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülsen sowie auf kegelig vorbereiteten Wellensitzen. Durch das axiale Verschieben auf dem Kegel lässt sich das verbleibende Lagerspiel beim Einbau über die Radialluftreduzierung gezielt einstellen.
Freigegeben ist das Wälzlager für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Dieser Arbeitsbereich basiert auf der thermischen Beständigkeit des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs. Bei hohen Betriebstemperaturen ist die thermische Belastbarkeit des gewählten Schmierstoffs zu berücksichtigen.
Während die Maßgenauigkeit der normalen Toleranzklasse PN entspricht, bietet die Klasse P5 eine gesteigerte Laufgenauigkeit. Das führt zu reduzierten Rundlauf- und Planlaufabweichungen der rotierenden Ringe. In der Praxis bewirkt diese Präzision einen ruhigen und vibrationsarmen Lauf bei rotierenden Wellen.
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