FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 182,74 € | 3.472,10 € |
| 3 | 365,47 € | 3.289,37 € |
Das Pendelrollenlager 24152 -BE-XL-C4 von FAG bietet hohe Tragfähigkeit bei 260 mm Bohrung, 440 mm Außendurchmesser und vergrößerter C4-Lagerluft.
Das Pendelrollenlager 24152 -BE-XL-C4 von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 260 mm, einem Außendurchmesser von 440 mm und einer Breite von 180 mm nimmt dieses Großlager hohe Radial- sowie Axialkräfte auf. Die Bauweise gleicht Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Dadurch eignet sich die Ausführung besonders für schwere Maschinen mit hoher Beanspruchung.
Dieses Großlager kommt vor allem in schweren Industrieantrieben, Getrieben und Industrieanlagen zum Einsatz, bei denen elastische Wellendurchbiegungen oder Schiefstellungen der Gehäuse auftreten. Die tonnenförmigen Rollen ermöglichen eine winkelbewegliche Selbsteinstellung zwischen Innen- und Außenring. Bei Konstruktionen mit starken Stoßbelastungen oder wechselnden Kraftrichtungen unterstützt die Bauform eine stabile Führung der Wälzkörper. Wartungs- und Instandhaltungsteams nutzen das Lager als passgenauen Ersatz bei Generalüberholungen oder Reparaturen.
Die vergrößerte radiale Lagerluft C4 schafft gezielten Spielraum für thermische Ausdehnungen und feste Passungen auf der Welle. Bei hohen Betriebstemperaturen verringert sich das Radialspiel im Lauf, was einem Klemmen der Rollen entgegenwirkt. Die definierte Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5 trägt zugleich zu einem vibrationsarmen Rundlauf bei trotz der Maßtoleranz PN. Konstrukteure und Einkäufer berücksichtigen diese Kombination gezielt für Baugruppen mit thermischer Belastung und präzisem Führungsbedarf.
Mit einer Bohrung von 260 mm, einem Außendurchmesser von 440 mm und einer Breite von 180 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen für Großwälzlager. Der Werkstoff 100Cr6 unterstützt dabei die Formstabilität und Belastbarkeit der Laufbahnen unter schweren Betriebsbedingungen.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem Standardbereich liegt. Dieser zusätzliche Radialspielraum ist für Anwendungen vorgesehen, bei denen signifikante Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungssitze zu einer merklichen Einengung des radialen Lagerspiels im Einbauzustand führen.
Die sphärische Hohlkugellaufbahn im Außenring erlaubt es den beiden Rollenkränzen mitsamt dem Innenring, sich im Betrieb winkelbeweglich einzupendeln. Schiefstellungen der Welle gegenüber dem Gehäuse werden im Bauteil ausgeglichen, ohne dass unzulässige Kantenspannungen entstehen. Dies mindert lokalen Verschleiß und trägt zur Schonung angrenzender Komponenten bei.
Die Kennzeichnung PN bezeichnet Normaltoleranzen bei den äußeren Anschlussmaßen wie Bohrung, Außendurchmesser und Breite. Die Toleranzklasse P5 steht für eine gesteigerte Laufgenauigkeit. Das Lager verbindet somit die standardisierte Montage in Gehäusen und auf Wellen mit einem gleichmäßigen Rundlauf und geringen Rundlauffehlern im laufenden Betrieb.
Die Nachschmierung erfolgt im jeweiligen Lagergehäuse wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl. Da es sich um ein offenes Wälzlager handelt, gelangt der Schmierstoff direkt an die Wälzkörper und Laufbahnen. Intervalle und Schmierstoffmengen sind auf die spezifischen Betriebsbedingungen, Drehzahlen und thermischen Belastungen der Maschine abzustimmen.
Der durchgehärtete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 zeichnet sich durch hohe Festigkeit, Verschleißfestigkeit und Beständigkeit gegenüber Materialermüdung aus. Er ist speziell auf die Anforderungen zyklischer Wälzbeanspruchung ausgelegt und bildet eine bewährte metallurgische Grundlage für langlebige Baugruppen im anspruchsvollen industriellen Dauereinsatz.
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