SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 245,02 € | 4.655,30 € |
| 3 | 490,03 € | 4.410,29 € |
Das Pendelrollenlager 24064 CC/C3W33 von SKF bietet mit 320 mm Bohrung und C3-Lagerluft hohe Belastbarkeit für anspruchsvolle Industrieanlagen.
Das Pendelrollenlager 24064 CC/C3W33 ist ein offenes Rollenlager für schwere mechanische Konstruktionen im Großmaschinenbau. Es nimmt hohe Radialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle eigenständig aus. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Ausrüstung mit einem Stahlblechkäfig unterstützen den kontinuierlichen Lauf bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad.
Dieses Großlager kommt vorrangig in schweren Antriebssträngen und Industriegetrieben zum Einsatz, in denen erhebliche Radiallasten wirken. Die winkeleinstellbare Konstruktion trägt dazu bei, Kantenspannungen zu vermeiden, wenn sich Wellen unter Betriebslast elastisch verformen oder Gehäusebohrungen fertigungsbedingte Fluchtungsfehler aufweisen. Konstrukteure nutzen diese Bauform in thermisch und mechanisch beanspruchten Umgebungen, weil das Wälzlager axiale Verschiebungen der Welle im Gehäuse aufnimmt.
Die Nachsetzzeichen kennzeichnen funktionale Anpassungen für den thermischen und schmiertechnischen Betrieb. Das Kürzel C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Sie trägt dazu bei, ein Verklemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Die Kennzeichnung W33 weist auf eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring hin, über die Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollensätze geleitet wird.
Mit einem Innendurchmesser von 320 mm, einem Außendurchmesser von 480 mm sowie einer Baubreite von 160 mm passt das Lager in entsprechend dimensionierte Gehäusekonstruktionen des schweren Maschinenbaus. Die genormten Abmessungen erleichtern den standardisierten Einbau.
Die leicht erhöhte Radialluft C3 bietet mehr Betriebsspielraum als die Normalausführung. Bei großen Bauteilen führt betriebsbedingte Erwärmung zu einer ungleichmäßigen Ausdehnung von Welle und Gehäuse. Das zusätzliche Spiel hilft dabei, diesen Wärmeeintrag auszugleichen und ein Verspannen der Wälzkörper zu verhindern.
Die Kennzeichnung W33 steht für eine umlaufende Nut an der Außenseite des Außenrings mit integrierten Schmierbohrungen. Über diese Konstruktion gelangt frischer Schmierstoff von außen direkt in den Lagerinnenraum zwischen die Rollensätze. Das erleichtert die zielgerichtete Nachschmierung im Betrieb.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten über dieses Spektrum ihre Formstabilität, vorausgesetzt, das eingesetzte Schmiermittel ist für die jeweiligen Betriebstemperaturen ausgelegt.
Als offenes Pendelrollenlager ohne integrierte Dichtscheiben erfordert der Einbau externe Gehäusedichtungen. Geeignete Labyrinth- oder Radialwellendichtringe im Gehäusedeckel halten Verunreinigungen fern und tragen dazu bei, dass der Schmierstoff im Lagerraum verbleibt.
Die Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 kennzeichnet die normale Standardgenauigkeit für industrielle Anwendungen. Sie definiert die zulässigen Maß- und Formabweichungen der Laufbahnen sowie der Anschlussflächen für den regulären Großmaschinenbau.
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