FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 10,21 € | 194,04 € |
| 20 | 20,43 € | 183,82 € |
Das Pendelrollenlager 21315 -E1-XL von FAG bietet mit 75 mm Bohrung und 160 mm Außendurchmesser eine belastbare Lagerung für industrielle Anwendungen.
Mit dem Pendelrollenlager 21315 -E1-XL erhalten Instandhalter und Konstrukteure ein offenes Wälzlager für anspruchsvolle Einsatzbedingungen. Zwei symmetrisch angeordnete Rollenreihen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn ermöglichen den Ausgleich statischer sowie dynamischer Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse. Das Bauteil besteht aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand.
Dieses Wälzlager kommt vorrangig dort zum Einsatz, wo hohe radiale Belastungen auftreten und Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Durch die pendelnde Eigenschaft passen sich die Rollen Schiefstellungen der Welle an, ohne dass übermäßige Kantenspannungen entstehen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau bei Lagerungen mit kombinierten Beanspruchungen. Das offene Lager benötigt ein geschütztes Gehäuse und eignet sich sowohl für Fett- als auch für Ölschmierung.
Der Außenring verfügt über eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen, was das Nachschmieren im eingebauten Zustand erleichtert. Schmierfett oder Schmieröl gelangt dadurch mittig direkt zwischen die beiden Rollenreihen und verteilt sich gleichmäßig auf den Laufbahnen. Die normale Radiallagerluft bietet im Standardbetrieb die passende Balance aus Spielfreiheit und thermischer Ausdehnung. Mit der Fertigungsgenauigkeit nach Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 lässt sich das Bauteil passgenau in genormte Gehäusesitze montieren.
Das Pendelrollenlager verfügt über einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm und eine Baubreite von 37 mm. Diese Hauptabmessungen folgen genormten Reihen für Pendelrollenlager und ermöglichen den Einbau in standardisierte Industriegehäuse.
Als offenes Wälzlager ist diese Ausführung für den Betrieb in separat abgedichteten Gehäusen vorgesehen. Durch den Verzicht auf schleifende Deck- oder Dichtscheiben eignet sich das Lager für eine flexible Schmierstoffversorgung und lässt sich im Wartungsfall direkt spülen oder über externe Systeme nachschmieren.
Die Schmiernut und die Bohrungen im Außenring leiten das Schmiermittel von außen direkt in das Innere des Wälzlagers. Der Schmierstoff tritt mittig zwischen den beiden Rollenreihen ein. Das unterstützt eine symmetrische Schmierstoffverteilung über die gesamte Laufbahnbreite und verringert Reibung sowie Verschleiß.
Die normale Radiallagerluft bezeichnet das interne Betriebsspiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im Neuzustand ohne Last. Sie ist auf übliche Passungspaarungen und moderate Betriebstemperaturen abgestimmt, sodass das Lager nach dem Aufpressen auf die Welle mit ausreichendem Arbeitsspiel rund läuft.
Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser Grenzen ihre Formstabilität. Bei der Auswahl des Schmierstoffs muss dieser thermische Bereich ebenfalls berücksichtigt werden.
Das Lager ist nach der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt. Dies entspricht dem regulären Industriestandard für Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Die Fertigungstoleranzen genügen den üblichen Anforderungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau vollständig.
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