FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 62,90 € | 1.195,25 € |
| 3 | 125,81 € | 1.132,34 € |
Das Pendelrollenlager 23952 -K-MB-C4 von FAG Wälzlager (260x360x75 mm) kombiniert eine konische Bohrung mit vergrößerter C4-Lagerluft für hohe radiale Lasten.
Das Pendelrollenlager 23952 -K-MB-C4 ist ein zweireihiges Rollenlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für schwere industrielle Einsatzbedingungen. Mit den Abmessungen von 260 mm Bohrungsdurchmesser, 360 mm Außendurchmesser und einer Breite von 75 mm nimmt dieses Wälzlager hohe radiale sowie kombinierte Kräfte auf. Die tonnenförmigen Rollen laufen auf einer sphärischen Außenringlaufbahn, wodurch das Bauteil Winkelfehler oder Durchbiegungen der Welle selbsttätig ausgleicht. Die Konstruktion ist gezielt auf schwere Wellenlagerungen mit hohen Traglastanforderungen ausgelegt.
Dieses Großlager eignet sich vor allem für Industrieanwendungen mit hohen Radiallasten, bei denen Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle auftreten können. Typische Einsatzbereiche sind hochbelastete Antriebsstränge und rotierende Wellen in schweren Maschinenkonstruktionen. Die winkelbewegliche Konstruktion wirkt schädlichen Kantenpressungen entgegen, falls sich tragende Wellen unter Last elastisch durchbiegen oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler vorliegen.
Die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine feste Montage direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder mithilfe einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse. Beim Aufschieben des Innenrings reduziert sich das radiale Lagerspiel messbar. Die Ausführung mit erhöhter C4-Lagerluft bietet hierfür das nötige Ausgangsspiel. Sie gleicht zudem Wärmedehnungen im Betrieb aus, wenn zwischen Innenring und Außenring deutliche Temperaturunterschiede entstehen. Beim Einbau ist das Einstellen der verbleibenden Restlagerluft zu berücksichtigen.
Mit einem Innendurchmesser von 260 mm, einem Außendurchmesser von 360 mm sowie einer Breite von 75 mm beansprucht die Baueinheit einen klar definierten Einbauraum im Gehäuse und auf der Welle. Diese Abmessungen sind bei der Konstruktion und Auswahl der Anschlussteile exakt einzuhalten.
Die Kennzeichnung C4 weist eine radiale Lagerluft aus, die oberhalb der Standardluft und über der Gruppe C3 liegt. Dieses vergrößerte Radialspiel trägt dazu bei, ein Verspannen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn thermische Differenzen im Betrieb auftreten oder das Spiel beim Aufpressen auf den Kegelsitz sinkt.
Einheiten mit kegeliger Bohrung (Kegel 1:12, Kennzeichnung K) werden entweder unmittelbar auf einen passenden kegeligen Wellenzapfen oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf einer zylindrischen Welle befestigt. Die Passung entsteht durch axiales Verschieben des Innenrings, wobei Instandhalter die einhergehende Verminderung der Radialluft üblicherweise mit Fühlerlehren überwachen.
Gefertigt aus durchgehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) bietet das Bauteil eine hohe Verschleißfestigkeit und Formstabilität. Dieser bewährte Chromstahl sorgt an den Laufbahnen von Innen- und Außenring sowie an den Rollen für die erforderliche Widerstandskraft gegenüber hohen Kontaktspannungen.
Durch die kugelig geformte Laufbahn im Außenring können sich die zweireihig angeordneten tonnenförmigen Rollen frei einstellen. Entstehen im Betrieb Durchbiegungen der Welle oder minimale Fluchtungsfehler zwischen den Lagerstellen, schwenkt der Rollensatz im Gehäuse mit. Dies verhindert einseitige Kantenbelastungen an den Wälzkörpern.
Lager mit zylindrischer Bohrung sitzen direkt mit Übermaßpassung auf einer passgenauen Welle. Die konische Variante K hingegen besitzt eine kegelförmige Öffnung, wodurch sich der Festsitz flexibler über den axialen Verschiebeweg bestimmen lässt. Zudem vereinfacht die kegelige Ausführung den späteren Ausbau von großen Wälzlagern erheblich.
Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
info.de@schaeffler.com, https://www.schaeffler.de/de/meta/impressum/