NACHI
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Das Pendelrollenlager 21317 EXQW33 von NACHI nimmt mit seinen Hauptabmessungen von 85x180x41 mm hohe radiale sowie axiale Kräfte auf.
Das Pendelrollenlager 21317 EXQW33 von NACHI ist ein zweireihiges Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit zylindrischer Bohrung. Durch die tonnenförmigen Rollen und die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Als offenes Lager ausgelegt, lässt sich die Einheit in bestehende Schmiersysteme einbinden. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1), wodurch sich das Lager für industrielle Anwendungen eignet.
Dieses Wälzlager ist für den Einsatz bei schweren radialen und kombinierten Belastungen konzipiert, insbesondere wenn Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle kompensiert werden müssen. Dank des Stahlblechkäfigs und der normalen Radiallagerluft eignet sich das Bauteil für kontinuierliche Drehbewegungen. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad bleibt die Konstruktion auch bei thermischer Beanspruchung formstabil.
Das Kürzel W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Diese Bauform erleichtert die Nachschmierung im laufenden Betrieb, da Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen gelangt. Weil es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, stimmen Anwender das Schmiermittel auf die jeweiligen Betriebsbedingungen ab. Das Lager erfordert eine externe Abdichtung über das Gehäuse gegen das Eindringen von Schmutz. Die Hauptmaße betragen 85 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 41 mm Breite.
Mit einem Innendurchmesser von 85 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm sowie einer Breite von 41 mm entspricht die Ausführung den genormten Hauptabmessungen. Dies ermöglicht den Einbau in passende Lagergehäuse. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung der Welle und des Gehäusesitzes, um einen gleichmäßigen Rundlauf zu unterstützen.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine am Außenring eingebrachte Umfangsnut mit radialen Schmierbohrungen. Durch diese Öffnungen lässt sich Schmierstoff direkt in das Lagerinnere zwischen die beiden Rollenreihen zuführen. Dies vereinfacht Nachschmierintervalle und unterstützt eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung im Betrieb.
Ohne integrierte Dichtscheiben ermöglicht die offene Bauform die Schmierung über ein externes Schmiersystem oder ein Ölbad. Zudem erlaubt die offene Ausführung eine freie Schmierstoffwahl passend zur Betriebsumgebung. Zum Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit ist eine Abdichtung über das umgebende Gehäuse vorzusehen.
Ein Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ist für dieses Lager zulässig. Diese thermische Spanne basiert auf dem formstabilen Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie dem temperaturbeständigen Stahlblechkäfig. Das gewählte Schmiermittel muss auf die jeweils herrschenden Betriebstemperaturen abgestimmt sein.
Unter normaler Radiallagerluft versteht man das herstellerseitig vorgesehene Standardspiel der Grundausführung. Diese Auslegung ist auf reguläre Passungsverhältnisse und moderate Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring abgestimmt. Sie verhindert ein unzulässiges Verspannen des Lagers im regulären Betrieb.
Ein geführter Stahlblechkäfig hält und führt die Rollenkörper im Lagerinneren. Diese Käfigvariante zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig mechanischer Festigkeit aus. Sie eignet sich für den Dauerbetrieb innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs bis +200 Grad.
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