SKF
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Das Pendelrollenlager 23228 CCK/C4W33 von SKF nimmt hohe Radiallasten bei Wellendurchbiegungen auf und misst 140x250x88 mm.
Das Pendelrollenlager 23228 CCK/C4W33 ist ein offenes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Breite von 88 mm nimmt diese Ausführung schwere Belastungen auf. Der Hersteller SKF fertigt das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem Stahlblechkäfig. Zwei symmetrische Rollenreihen auf einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleichen Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus.
Dieses Lager eignet sich vor allem für schwere Maschinen mit kombinierten Lasten und Neigung zu Wellendurchbiegungen. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad arbeitet die Konstruktion auch bei Erwärmung zuverlässig. Häufige Einsatzfelder sind Industriegetriebe sowie Lagerungsfälle mit kombinierten Belastungen und hohen Stoßkräften. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring (W33) ermöglicht eine direkte Schmierstoffzufuhr im laufenden Anlagenbetrieb.
Die Kombination aus kegeliger Bohrung (Kegel 1:12, Kennzeichnung K) und stark erhöhter Radiallagerluft C4 erleichtert anspruchsvolle Montagen. Die Montage erfolgt direkt auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Beim Aufpressen verringert sich die radiale Lagerluft messbar. Die Ausführung C4 trägt dazu bei, dass das Lagerspiel nach dem festen Aufspannen oder bei betriebsbedingter Wärmeausdehnung nicht zu gering wird.
Das Nachsetzzeichen gliedert sich in mehrere technische Merkmale: CC steht für den Stahlblechkäfig, der Buchstabe K kennzeichnet die kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. C4 signalisiert eine stark vergrößerte radiale Lagerluft über dem Standardbereich, während W33 auf eine Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring verweist.
Die Hauptabmessungen betragen 140 mm Bohrungsdurchmesser, 250 mm Außendurchmesser und 88 mm Breite. Durch die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 eignet sich das Lager für hohe radiale und axiale Belastungen bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Eine vergrößerte Lagerluft C4 kompensiert zweierlei Effekte: Zum einen dehnt sich der Innenring bei der festen Montage auf kegeligen Sitzen oder Spannhülsen spürbar aus. Zum anderen entstehen im Betrieb oft Temperaturdifferenzen zwischen rotierendem Innenring und ruhendem Außenring. Das C4-Spiel beugt einer schädlichen Verspannung der Wälzkörper vor.
Als offenes Wälzlager erfolgt die Schmierstoffzufuhr über die Schmiernut und die Schmierbohrungen am Außenring (W33). Diese Ausstattung leitet Fett oder Öl direkt in das Lagerinnere zwischen die beiden Rollenreihen. In der Anwendung schützt das umgebende Lagergehäuse mit passenden Dichtungen vor Schmutz und Feuchtigkeit.
Für dieses Lager gelten zwei Toleranzklassen: Die Maßgenauigkeit der Außen- und Anschlussmaße entspricht der normalen Toleranzklasse PN. Für die Laufgenauigkeit gilt die engere Toleranzklasse P5. Diese Kombination bietet hohe Rundlaufpräzision an der Welle bei gleichzeitig genormten Einbaumaßen im Gehäusesitz.
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