FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 57,02 € | 1.083,37 € |
| 3 | 114,05 € | 1.026,34 € |
Das Pendelrollenlager 24134 -BE-XL von FAG Wälzlager bietet mit 170 mm Bohrung und 280 mm Außendurchmesser eine hohe Belastbarkeit bei winkligem Wellenversatz.
Das Pendelrollenlager 24134 -BE-XL von FAG Wälzlager ist als offenes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit hohen Radialkräften konstruiert. Durch zwei Reihen balliger Rollen gleicht diese Bauart Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle im Betrieb eigenständig aus. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), deckt die Einheit einen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad ab. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf ihren Laufbahnen und hält sie auf gleichmäßigem Abstand.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem bei anspruchsvollen industriellen Betriebsbedingungen mit kombinierten Radial- und Axialbelastungen zum Einsatz. Die Konstruktion nimmt hohe Radialkräfte auf und gleicht statische sowie dynamische Fluchtungsfehler im System kontinuierlich aus. Über die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring gelangt frischer Schmierstoff direkt in das Innere zwischen die beiden Rollenreihen. Das unterstützt eine gleichmäßige Schmierstoffversorgung aller Kontaktzonen im laufenden Betrieb.
Bei dieser Ausführung entspricht die Maßgenauigkeit der Standardklasse PN, während die Laufgenauigkeit in der feineren Toleranzklasse P5 ausgeführt ist. Dadurch verbindet das Lager genormte Anschlussmaße an Welle und Gehäuse mit besonders ruhigem Rundlauf und verminderten Toleranzen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfordert die Lagerstelle eine externe Abdichtung der Gehäusekonstruktion. Die normale Radiallagerluft ist auf reguläre Passungsverhältnisse und Standardbetriebsbedingungen ohne übermäßige Wärmedehnung abgestimmt.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 280 mm und einer Baubreite von 109 mm bietet das Lager eine hohe Tragfähigkeit bei kompaktem axialem Bauraum. Diese Hauptabmessungen ermöglichen die Aufnahme sehr schwerer Radiallasten bei gleichzeitig schlanker Konstruktion.
Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut und integrierten Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen gelangt Schmierstoff unmittelbar zwischen die beiden Rollenreihen. Das erleichtert die Wartung im eingebauten Zustand, da das Schmiermittel nicht seitlich an den Borden vorbei eingepresst werden muss.
Die Klasse P5 kennzeichnet eine gegenüber dem Normalstandard PN erhöhte Laufgenauigkeit mit reduzierten Rundlauftoleranzen. Während die Anschlussmaße für Welle und Gehäuse den Standardwerten entsprechen, dreht das Lager vibrationsärmer und mit geringerem radialem Schlag, was der Laufruhe des gesamten Wellensystems zugutekommt.
Ausgeführt ist das Wälzlager mit normaler Radiallagerluft. Dieses radiale Betriebsspiel ist auf übliche Passungswahlen an Welle und Gehäuse abgestimmt. Es eignet sich für standardmäßige thermische Bedingungen im laufenden Betrieb, bei denen keine vergrößerte Lagerluft wie bei der Stufe C3 erforderlich ist.
Ausgelegt ist das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Da es sich um ein offenes Lager handelt, richtet sich die tatsächliche thermische Einsatzgrenze in der Praxis nach der Temperaturbeständigkeit des extern zugeführten Schmierstoffs.
Die offene Bauform ohne integrierte Dichtungen ermöglicht die freie Auswahl des geeigneten Schmiermittels und erleichtert den kontinuierlichen Schmierstoffwechsel. Zudem lässt die offene Konstruktion den vollen Schwenkwinkel der Rollen zu, verlangt jedoch eine externe Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit.
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