SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 61,58 € | 1.170,15 € |
| 3 | 123,17 € | 1.108,57 € |
Das Pendelrollenlager 23232 CC/W33 von SKF kombiniert die Hauptabmessungen 160x290x104 mm mit erhöhter P5-Laufgenauigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 23232 CC/W33 von SKF ist für schwere radiale und kombinierte Belastungen im Maschinen- und Anlagenbau ausgelegt. Als offenes zweireihiges Rollenlager gleicht es Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Der Werkstoff 100Cr6 verleiht den Laufbahnen eine hohe Verschleißfestigkeit. Die Standardausführung besitzt eine normale Radiallagerluft sowie einen geführten Stahlblechkäfig, der die Rollensätze auch bei wechselnden Betriebsbedingungen auf Abstand hält.
Der Einsatz des Pendelrollenlagers 23232 CC/W33 empfiehlt sich vor allem dort, wo hohe Radialkräfte mit Stoßbelastungen oder Gehäuseverlagerungen zusammentreffen. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Industriegetrieben und Großmaschinen mit wechselnden Belastungsrichtungen. Durch die balligen Rollen und die sphärische Außenringlaufbahn toleriert das Lager Winkelabweichungen ohne Kantenpressung. Die offene Konstruktion ermöglicht eine flexible Einbindung in bestehende Schmiersysteme mit Öl oder Fett.
Die Kennzeichnung W33 steht für eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring, über die frischer Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen gelangt. In Verbindung mit der erhöhten Laufgenauigkeit nach Klasse P5 reduziert dieses Lager Laufabweichungen im System. Während die Einbaumaße der Standardgenauigkeit PN entsprechen, unterstützt die engere Lauftoleranz einen ruhigen Rundlauf. Bei der Auslegung ist der zulässige Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad zu beachten.
Das Lager weist eine Bohrung von 160 mm, einen Außendurchmesser von 290 mm und eine Breite von 104 mm auf. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, passt die Ausführung in genormte Lagergehäuse. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung der Gehäuseschultern und Wellensitze auf passende Anschlussradien.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine Schmiernut sowie Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Dadurch lässt sich Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar zwischen die Wälzkörperreihen einbringen. Diese Bauweise erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand und unterstützt eine gleichmäßige Verteilung des Schmierstoffs im Betrieb.
Bei dieser Variante kombiniert der Hersteller normale Maßtoleranzen (PN) mit einer eingeengten Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Die Einbaumaße entsprechen dem Standard, während Rundlauf und Planlauf geringere Abweichungen aufweisen. Dies unterstützt einen vibrationsarmen Lauf bei anspruchsvollen Wellenlagerungen oder rotierenden Baugruppen.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Der integrierte Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl 100Cr6 sind für thermische Beanspruchungen in dieser Spanne ausgelegt. Bei höheren Einsatztemperaturen ist auf eine entsprechende Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs zu achten.
Als offenes Lager kommt diese Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben aus, was den Reibungswiderstand minimiert. Der Schutz gegen Verunreinigungen erfolgt über das umgebende Gehäuse, etwa durch Labyrinth- oder Wellendichtringe. Diese Bauweise erlaubt zudem eine freie Schmierstoffwahl sowie die Anbindung an eine kontinuierliche Umlaufschmierung.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt. Dieses Lagerspiel deckt standardmäßige Passungskombinationen auf zylindrischen Wellen ab. Da sich das Betriebsspiel nach dem Aufpressen auf den Wellensitz durch die Aufweitung des Innenrings verringert, sollte dies bei der Konstruktion berücksichtigt werden.
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