FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 15,76 € | 141,81 € |
Das Pendelrollenlager 22313 -E1-XL-C3 von FAG nimmt bei Hauptabmessungen von 65x140x48 mm hohe Lasten auf und gleicht Fluchtungsfehler aus.
Das Pendelrollenlager 22313 -E1-XL-C3 ist ein offenes Wälzlager für schwere Industrieanwendungen mit kombinierten Radial- und Axialkräften. FAG fertigt dieses Lager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem geführten Stahlblechkäfig in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Durch die balligen Rollen auf der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen eigenständig aus. Die offene Konstruktion ermöglicht eine freie Wahl des Schmierstoffs im System.
Die Konstruktion ist für hohe radiale Belastungen und gleichzeitige Schiefstellungen der Welle ausgelegt. Das Wälzlager nimmt Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Durch den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad kommt die Ausführung typischerweise bei thermisch anspruchsvollen Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen Gehäuseverformungen, elastische Durchbiegungen oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler auftreten.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieser zusätzliche interne Freiraum zwischen den Wälzkörpern und Laufbahnen kompensiert thermische Längenausdehnungen im Betrieb sowie die Verengung durch feste Passungen. So bleibt der reibungsarme Lauf auch bei Erwärmung erhalten. Für eine gezielte Schmierstoffzufuhr besitzt der Außenring eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen. Schmieröl oder Schmierfett gelangt dadurch direkt in das Lagerinnere.
Mit einem Innendurchmesser von 65 mm, einem Außendurchmesser von 140 mm und einer Gesamtbreite von 48 mm entspricht das Wälzlager genormten Abmessungen. Diese Maße ermöglichen einen passgenauen Austausch in bestehenden Gehäusen. Vor der Montage sind die Wellen- und Gehäusesitze auf diese Abmessungen sowie die Toleranzklasse abzustimmen.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Die Wälzkörper verfügen vor dem Einbau über mehr radiales Spiel im Lager. Diese Ausführung empfiehlt sich, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring eine Ausdehnung bewirken oder feste Passungen die Lagerluft im Betrieb verringern.
Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert es Schmiermittel aus dem umgebenden Gehäuse. Über die Schmiernut und die Bohrungen im Außenring führen Sie Schmierfett oder Schmieröl direkt an die Rollensätze. Die offene Bauweise erlaubt es, Schmiermittelmenge und Nachschmierfristen an die konkreten Betriebsbedingungen anzupassen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten innerhalb dieser Spanne ihre Formstabilität. Achten Sie bei der Auslegung darauf, ein Schmiermittel zu wählen, dessen Spezifikation ebenfalls für die auftretenden Betriebstemperaturen geeignet ist.
Der Außenring des Lagers besitzt eine durchgehende hohlkugelige Laufbahn, auf der sich die balligen Rollen frei einstellen können. Bei Wellendurchbiegungen unter Last oder Fluchtungsfehlern zwischen den Lagersitzen schwenkt der Innenring mit dem Rollensatz im Außenring. Dies wirkt Kantenpressungen an den Wälzkörpern entgegen und begünstigt eine gleichmäßige Lastverteilung.
Mit der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 entspricht das Lager der gängigen Normaltoleranz für industrielle Anwendungen. Diese Einstufung definiert die zulässigen Abweichungen für Bohrung, Außendurchmesser und Rundlaufgenauigkeit. Sie reicht für Maschinenkonstruktionen mit standardisierten Wellen- und Gehäusetoleranzen in der Regel aus.
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