FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 9,04 € | 171,88 € |
| 20 | 18,09 € | 162,83 € |
Das Pendelrollenlager 21315 -E1-K von FAG nimmt mit 75 mm konischer Bohrung und 160 mm Außendurchmesser hohe Lasten bei Wellendurchbiegungen auf.
Das Pendelrollenlager 21315 -E1-K ist ein zweireihiges, selbstausrichtendes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit hohen Radiallasten. Mit den Hauptabmessungen von 75 mm Innendurchmesser, 160 mm Außendurchmesser und 37 mm Breite eignet sich diese Ausführung gezielt für rotierende Wellen, bei denen Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Als offenes Lager aus Wälzlagerstahl 100Cr6 verfügt es über einen Stahlblechkäfig sowie eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring, was die gezielte Nachschmierung im Betrieb erleichtert.
Dieses Pendelrollenlager gleicht Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring dynamisch aus und bewältigt gleichzeitig schwere Radial- sowie kombinierte Axialbelastungen. Es kommt vor allem bei Lagerungen mit hohen Belastungen zum Einsatz, bei denen Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusestellen auftreten können. Durch die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings bleibt die Funktion auch bei Schiefstellungen der Welle erhalten.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform ermöglicht die Befestigung direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen. Bei der Montage lässt sich das erforderliche Betriebsspiel über das axiale Aufschieben einstellen. Beim Einbau sind die normale Radiallagerluft sowie eine Gehäuseabdichtung zu beachten, da das Lager offen ausgeführt ist.
Die konische Bohrung weist am Nennmaß einen Durchmesser von 75 mm auf, der Außendurchmesser beträgt 160 mm und die Breite 37 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behält die Ausführung ihre Formstabilität auch unter hohen mechanischen Lasten im laufenden Betrieb.
Das Nachsetzzeichen K steht für eine kegelige Bohrung im Kegelverhältnis 1:12. Diese Geometrie erlaubt die Montage auf abgestuften Wellen oder mit einer Spannhülse auf durchgehenden Wellen. Beim axialen Aufschieben verringert sich die radiale Lagerluft schrittweise, was eine genaue Einstellung des Betriebsspiels ermöglicht.
Im Außenring befinden sich eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen. Der Schmierstoff gelangt dadurch direkt von außen zwischen die Rollenreihen in den Innenbereich des Lagers. Diese Konstruktion erleichtert die intervallmäßige Wartung im Gehäuse, ohne dass das offene Lager für das Nachschmieren ausgebaut werden muss.
Der zulässige Temperaturbereich erstreckt sich von -30 °C bis +200 °C. Der verbaute Stahlblechkäfig und der Wälzlagerstahl sind für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Bei der Auswahl des Schmierstoffs ist zu berücksichtigen, dass das Schmiermittel für die tatsächlich auftretenden Betriebstemperaturen der jeweiligen Lagerstelle geeignet ist.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft gefertigt und entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Standardausführung ist für übliche industrielle Einsatzfälle ausgelegt. Da sich das radiale Lagerspiel beim Aufpressen des Innenrings verringert, sollte das Restspiel während des Einbauvorgangs kontrolliert werden.
Offene Lager bieten hohe Flexibilität bei der Schmierstoffwahl und lassen sich über zentrale Schmiersysteme versorgen. Da keine Dichtscheiben am Lager integriert sind, müssen externe Gehäusedichtungen das Eindringen von Verunreinigungen verhindern. Zugleich gestattet die offene Bauform einen ungehinderten Durchfluss des Schmiermittels während des Betriebs.
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