NACHI
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Das Pendelrollenlager 23228 EXQW33 von NACHI (140x250x88 mm) nimmt hohe Radialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler zuverlässig aus.
Das Pendelrollenlager 23228 EXQW33 von NACHI ist ein zweireihiges, offenes Wälzlager für hohe mechanische Belastungen. Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 250 mm und einer Breite von 88 mm entspricht die Bauform den Standards der Normaltoleranz (P0/PN bzw. ABEC 1). Gefertigt aus Wälzlagerstahl 100Cr6, bleibt die Konstruktion im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad formstabil. Das Bauteil ist für Anwendungen mit kontinuierlicher Beanspruchung ausgelegt.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schwere Radiallasten wirken und konstruktionsbedingte Schiefstellungen oder Wellendurchbiegungen auftreten. Durch die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings stellt sich das Rollenpaket winkeleinstellbar ein, ohne die Tragfunktion zu beeinträchtigen. Die Bauform eignet sich für Lagerungen mit kombinierten Belastungen und Schiefstellungen. Da das Lager Axialkräfte in beiden Richtungen aufnehmen kann, lässt es sich sowohl in Festlager- als auch in Loslageranordnungen einsetzen.
Die Ausführung verfügt über eine integrierte Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring. Dieses Merkmal erleichtert die gezielte Nachschmierung im laufenden Betrieb, da der Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen gelangt. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper mit geringem Eigengewicht. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft erfüllt das Lager die Standardanforderungen bei gleichmäßigen Betriebstemperaturen. Da die Konstruktion offen ausgeführt ist, erfolgt der Schutz vor Verunreinigungen über eine externe Gehäuseabdichtung.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 140 mm, einen Außendurchmesser von 250 mm sowie eine Einbaubreite von 88 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen der Baureihe 23228 und ermöglichen den direkten Einbau in standardisierte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze.
Die umlaufende Schmiernut mit den zugehörigen Bohrungen dient der direkten Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl in das Lagerinnere. Dadurch verteilt sich der Schmierstoff symmetrisch auf beide Wälzkörperreihen. Wartungsarbeiten und Nachschmierintervalle lassen sich somit ohne Demontage des Lagers über das Gehäusesystem durchführen.
Ein offenes Lager besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Dadurch kann Schmierstoff ungehindert zirkulieren, jedoch können Verunreinigungen leichter eindringen. In der Einbauumgebung sind daher externe Abdichtungen am Lagergehäuse erforderlich, etwa durch Labyrinthdichtungen oder Radial-Wellendichtringe, um Schmutz und Feuchtigkeit fernzuhalten.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Stahlblechkäfig sind für diesen thermischen Rahmen stabilisiert. Bei Anwendungen oberhalb von Normaltemperaturen muss jedoch auch das eingesetzte Schmiermittel für die jeweiligen Betriebstemperaturen freigegeben sein.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft (CN) gefertigt. Diese Standard-Lagerluft eignet sich für reguläre Passungskombinationen auf Welle und Gehäuse sowie für Anwendungen, bei denen Innen- und Außenring im Betrieb keinen extremen Temperaturunterschieden ausgesetzt sind.
Die innere Laufbahn des Außenrings ist hohlkugelig geformt. Die tonnenförmigen Rollen können sich mitsamt Innenring und Käfig innerhalb dieser sphärischen Fläche frei einstellen. Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse oder Wellendurchbiegungen unter Last werden so ohne Kantenpressung im Lager ausgeglichen.
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