TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Pendelrollenlager 24034 EJW33C3 von TIMKEN bietet mit 170 mm Bohrung, Stahlblechkäfig und C3-Lagerluft hohe Tragfähigkeit bei Wellendurchbiegungen.
Das Pendelrollenlager 24034 EJW33C3 von TIMKEN ist ein zweireihiges Wälzlager für schwere radiale und kombinierte Belastungen. Mit den Hauptabmessungen 170x260x90 mm gleicht dieses Lager Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1). Für den industriellen Dauereinsatz ausgelegt, ist diese Ausführung für anspruchsvolle Betriebsbedingungen im Maschinenbau konzipiert.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem bei Lagerungen mit hohen Radialkräften zum Einsatz, an denen Fluchtungsfehler oder elastische Wellenverformungen auftreten. Durch die hohlkugelige Außenring-Laufbahn kompensiert das Lager Schiefstellungen ohne erhöhte Kantenpressung. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Rollen bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Lagerstellen mit möglichen Wellendurchbiegungen nutzen diese winkelbewegliche Bauform zur Minderung von Zwangskräften.
Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn zwischen Innen- und Außenring ein Temperaturgefälle herrscht. Dies wirkt einer unerwünschten Lagervorspannung bei Betriebstemperaturen bis +200 Grad entgegen. Die Kennzeichnung W33 steht für eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Schmierstoff gelangt dadurch direkt zwischen die Rollenreihen, was den Wartungsaufwand verringert und eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung im Betrieb unterstützt.
Dieses Lager weist einen Innendurchmesser von 170 mm, einen Außendurchmesser von 260 mm sowie eine Baubreite von 90 mm auf. Durch diese genormten Hauptabmessungen lässt sich das Pendelrollenlager präzise in passende Lagergehäuse integrieren. Vor dem Einbau sind die Anschlussmaße der Welle und des Gehäuses abzugleichen.
Die Kennzeichnung C3 bezeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche interne Spielraum wirkt einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, falls feste Passungen auf Welle und Gehäuse oder ein Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenring auftreten. Das Lager behält somit auch unter Wärmeeinfluss seine notwendige Beweglichkeit.
Die Kennzeichnung W33 beschreibt eine mittig umlaufende Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen im Außenring. Durch dieses Konstruktionsmerkmal wird zugeführtes Schmiermittel unmittelbar in das Lagerinnere und zwischen beide Rollenreihen geleitet. Die Nachschmierung erfolgt dadurch gleichmäßig über den gesamten Umfang, was einen tragfähigen Schmierfilm im Kontaktbereich unterstützt.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Damit deckt das Bauteil sowohl kalte Umgebungen als auch Anwendungen mit hoher thermischer Belastung im Dauerbetrieb ab. Bei Temperaturen oberhalb üblicher Raumwerte sollte ein passendes Schmiermittel gewählt werden, um die Schmierwirkung über das geforderte Temperaturspektrum zu erhalten.
Das Wälzlager von TIMKEN ist in der Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was im US-amerikanischen System der Klasse ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz erfüllt die Standardanforderungen im allgemeinen Maschinenbau hinsichtlich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit. Für präzise Passungssitze sind die entsprechenden Grenzabmaße für Wellen- und Gehäusedurchmesser zu berücksichtigen.
In dieser Ausführung führt ein Stahlblechkäfig die beiden symmetrischen Rollenreihen. Stahlblech zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher mechanischer Festigkeit aus. Der Käfig hält die tonnenförmigen Rollen in definiertem Abstand und ist für die Beanspruchungen im vorgegebenen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt.
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