TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 34,61 € | 657,46 € |
| 3 | 69,21 € | 622,86 € |
Das offene Pendelrollenlager 22232 KEJW33 von TIMKEN (160x290x80 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt hohe Radiallasten bei Wellendurchbiegungen sicher auf.
Das Pendelrollenlager 22232 KEJW33 bewährt sich als doppelreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit kombinierten Belastungen. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich das Lager winkeleinstellbar auf Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen ein. TIMKEN fertigt diesen Lagerkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6 mit einem Stahlblechkäfig. Die offene Bauform erlaubt eine bedarfsgerechte Schmierstoffwahl und deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Dieses Wälzlager ist für schwere Lagerungen ausgelegt, bei denen hohe radiale Kräfte sowie zusätzliche Axialkräfte in beiden Richtungen wirken. Treten im laufenden Prozess dynamische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse auf, kompensiert der schwenkbare Innenring diese Schiefstellungen ohne unzulässige Kantenpressung. Die Ausführung mit Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring (W33-Merkmal) erleichtert das kontinuierliche Nachschmieren der Rollensätze direkt über das Lagergehäuse.
Die kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine Montage auf kegeligen Wellensitzen oder zylindrischen Wellen mittels Spann- oder Abziehhülse. Über das axiale Aufschieben des Innenrings steuern Sie die radiale Lagerluft feinfühlig und erzielen einen festen Sitz. Bei diesem Lager mit normaler Radiallagerluft (CN) und Toleranzklasse P0/ABEC 1 sollte die verbleibende Lagerluft vor der Inbetriebnahme mit einer Fühlerlehre kontrolliert werden.
Die Kombination aus doppelreihiger Rollenführung, sphärischer Außenringlaufbahn und den Abmessungen 160x290x80 mm ermöglicht den Ausgleich statischer und dynamischer Fluchtungsfehler. Der Stahlblechkäfig führt die symmetrischen Tonnenrollen zuverlässig, während die integrierte W33-Umfangsnut mit Schmierbohrungen eine gleichmäßige Fett- oder Ölverteilung direkt in die Rollensätze erlaubt.
Die kegelige Bohrung mit der Kennzeichnung K verjüngt sich im Verhältnis 1:12. Diese Bauform erlaubt die Montage direkt auf einem konischen Wellenzapfen oder flexibel auf glatten Wellen unter Verwendung einer passenden Spann- oder Abziehhülse. Durch das axiale Verschieben stellen Sie den festen Sitz und das Betriebsspiel exakt ein.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine ringförmige Schmiernut an der Außenseite des Außenrings mit radialen Schmierbohrungen. Diese Konstruktion führt das Schmiermittel von außen direkt zwischen beide Rollenreihen ein. Der Schmierstoff gelangt gleichmäßig an die Wälzkörper, wodurch Nachschmierungen im laufenden Betrieb effizient durchgeführt werden können.
Zulässig ist ein Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Fenster ihre Formstabilität. Für den oberen Temperaturbereich ist bei der Erst- und Nachschmierung ein Schmierstoff mit entsprechender Temperaturbeständigkeit zu wählen.
Beim Aufschieben des kegeligen Innenrings reduziert sich die radiale Lagerluft kontinuierlich. Diese Lagerluftverminderung wird während des Einbaus mit einer Fühlerlehre direkt zwischen den Rollen und der Außenringlaufbahn gemessen. Dieses Verfahren stellt den korrekten Festsitz auf der Welle sicher und beugt einem radialen Klemmen vor.
Das Lager besitzt ab Werk keine integrierten Dichtscheiben. Bei offenen Wälzlagern übernimmt das umgebende Lagergehäuse den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit. Je nach Umgebungsbedingungen kommen externe berührende Wellendichtringe oder berührungslose Labyrinthdichtungen zum Einsatz, um Schmierstoffverlust zu verhindern und das Eindringen von Partikeln abzuwehren.
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