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FAG
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Das Pendelrollenlager 23124 -E1A-XL-K-M von FAG nimmt hohe Radiallasten bei Wellendurchbiegungen auf und bietet eine konische 120-mm-Bohrung mit Messingkäfig.
Das Pendelrollenlager 23124 -E1A-XL-K-M von FAG ist ein zweireihiges Rollenlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 62 mm nimmt dieses Wälzlager sehr hohe Radialkräfte auf. Gleichzeitig gleicht die hohlkugelige Außenringlaufbahn Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen im Betrieb aus. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 entspricht der normalen Toleranzklasse PN beziehungsweise P0.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem bei hohen radialen Belastungen und Fluchtungsfehlern zum Tragen. Überall dort, wo Wellen unter starker Last nachgeben oder Gehäusedurchbiegungen auftreten, wirkt die winkeleinstellbare Konstruktion unzulässigen Kantenpressungen entgegen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, eignet sich die Ausführung für Einbauräume mit externer Gehäuseabdichtung und gezielter Schmierstoffzufuhr.
Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- sowie Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg stellen Monteure die verbleibende Betriebs-Radialluft präzise ein. Der massive Messingkäfig mit dem Nachsetzzeichen M führt die Rollen formstabil und eignet sich besonders bei Stoßbelastungen oder Vibrationen. Eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring unterstützt die gleichmäßige Nachschmierung bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius.
Konstruktionsbedingt gleicht die Ausführung von FAG statische sowie dynamische Fluchtungsfehler der Welle selbsttätig aus. Die zweireihige Tonnenrollen-Geometrie nimmt primär schwere Radiallasten auf, erlaubt aber auch kombinierte Axialkräfte in beiden Richtungen.
Die Abmessungen betragen 120 mm an der konischen Bohrung, 200 mm Außendurchmesser sowie 62 mm Baubreite. Die Fertigungsgenauigkeit entspricht der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Mit dem Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht die Bohrung eine präzise Montage auf kegeligen Wellen oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülsen. Beim Aufschieben auf den Sitz lässt sich die radiale Lagerluft über das axiale Verschieben exakt justieren.
Über die Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar zwischen Wälzkörper und Laufbahnen. Dies gewährleistet eine gezielte Zufuhr des Schmierstoffs im laufenden Betrieb.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der formstabile Messingkäfig behalten innerhalb dieser Spanne ihre mechanische Festigkeit.
Der mit dem Nachsetzzeichen M gekennzeichnete Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus. Messing empfiehlt sich gegenüber Blech- oder Kunststoffkäfigen besonders bei starken Vibrationen, Stoßbelastungen und erhöhten Betriebstemperaturen.
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