FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 24,43 € | 464,26 € |
| 5 | 48,86 € | 439,83 € |
Das Pendelrollenlager 24024 -BE-XL-C3 von FAG mit den Maßen 120x180x60 mm nimmt schwere Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler aus.
Das Pendelrollenlager 24024 -BE-XL-C3 von FAG besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Es besitzt eine Bohrung von 120 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine Breite von 60 mm. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich das Lager winkeleinstellbar auf Durchbiegungen der Welle ein. Dieses offene Lager verfügt über einen Stahlblechkäfig und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Ausführung vor allem bei schweren industriellen Lagerungen mit hohen Radialkräften und axialen Führungskräften. Typische Einsatzbereiche sind hoch belastete Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinen- und Anlagenbau. Die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring erleichtert das Nachschmieren im Betrieb. Da das Lager offen ausgeführt ist, schützt eine bauseitige Gehäuseabdichtung das Schmiermittel vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit.
Das Kürzel C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalluft. Diese Reserve verhindert ein Verklemmen der Wälzkörper, wenn betriebsbedingte Erwärmung oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Zusätzlich kombiniert FAG bei diesem Modell die Maßgenauigkeit PN mit der gesteigerten Laufgenauigkeit P5. Dies verringert den Rundlauffehler im Betrieb. Wählen Sie diese Variante, wenn Ihre Welle bei höheren Drehzahlen präzise und schwingungsarm geführt werden soll.
Die Maße betragen 120 mm Bohrungsdurchmesser, 180 mm Außendurchmesser und 60 mm Baubreite. Durch diese genormten Hauptabmessungen lässt sich das Wälzlager passgenau in entsprechende Lagergehäuse oder Maschinengestelle integrieren.
C3 kennzeichnet eine gegenüber der Normalausführung vergrößerte Radiallagerluft vor dem Einbau. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht thermische Ausdehnungen der Welle oder des Innenrings während des Betriebs aus. Er verhindert, dass sich das Lagerspiel unzulässig verringert und Reibung sowie Verschleiß ansteigen.
Kombiniert werden bei dieser Ausführung die normale Maßgenauigkeit PN an den Anschlussflächen mit der enger tolerierten Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Dadurch läuft das Bauteil mit reduziertem Radialschlag, was Rundlaufgenauigkeit und Laufruhe der gelagerten Welle unterstützt.
Über eine Schmiernut mit integrierten Schmierbohrungen im Außenring gelangt das Schmiermittel direkt in den Innenbereich des Lagers. Da die Ausführung offen konstruiert ist, muss die umgebende Gehäusekonstruktion mit externen Dichtungen gegen Schmutzeintrag und Fettaustritt versehen werden.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -30 bis +200 Grad. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig tragen zur Formstabilität der Komponenten über dieses thermische Einsatzfenster hinweg bei.
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