FAG
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Das Pendelrollenlager 22330 -E1A-XL-K-M-C3 von FAG kompensiert mit 150 mm Bohrung, 320 mm Außendurchmesser und 108 mm Breite hohe Radiallasten und Fluchtungsfehler.
Das Pendelrollenlager 22330 -E1A-XL-K-M-C3 von FAG ist für schwere mechanische Belastungen ausgelegt. Mit den Hauptabmessungen von 150 mm Bohrungsdurchmesser, 320 mm Außendurchmesser und einer Breite von 108 mm bewältigt diese Ausführung hohe Radialkräfte sowie kombinierte Axialkräfte. Als Werkstoff dient durchgehärteter Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, der eine hohe Formstabilität der Laufbahnen bietet. Instandhalter und Konstrukteure setzen dieses Lager ein, um Maschinenelemente bei kontinuierlicher Beanspruchung betriebssicher zu lagern.
Die Lagerkonstruktion ist für anspruchsvolle Lagerungsanordnungen mit hohen Radialkräften und elastischen Wellendurchbiegungen ausgelegt. Dank der hohlkugeligen Außenring-Laufbahn stellt sich der Rollensatz bei Winkelfehlern zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig ein. Diese Nachgiebigkeit trägt dazu bei, Kantenspannungen zu vermeiden, wenn Wellen unter Last nachgeben. Bei stoßartigen Belastungen verteilt das Lager die Kräfte gleichmäßig auf die Wälzkörper, was einem vorzeitigen Verschleiß der Komponenten entgegenwirkt.
Das Nachsetzzeichen K verweist auf die konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12. Anwender befestigen das Wälzlager wahlweise direkt auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Beim axialen Auftreiben des Innenrings weitet sich dieser auf, wodurch sich das Lagerspiel verringert. Die vergrößerte Lagerluft C3 federt diese Radialluftminderung ab, sodass nach dem Aufpressen und unter Betriebstemperatur ein angemessenes Betriebsspiel erhalten bleibt.
Pendelrollenlager gleichen Winkelfehler dynamisch aus, da der Außenring über eine gemeinsame sphärische Laufbahn verfügt. Mit den Maßen 150 x 320 x 108 mm nimmt die Ausführung von FAG schwere radiale und beidseitig axiale Belastungen auf. Der verwendete Wälzlagerstahl 100Cr6 sorgt für eine hohe Form- und Druckfestigkeit.
Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 320 mm und einer Baubreite von 108 mm entspricht das Lager genormten Hauptabmessungen. Diese Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Lagergehäuse und erleichtern den Austausch bei Wartungs- und Reparaturarbeiten.
Das Kegelverhältnis von 1:12 dient der flexiblen Befestigung auf der Welle. Das Wälzlager lässt sich auf einen konischen Zapfen oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse montieren. Durch das definierte Aufschieben lässt sich die gewünschte Passung sowie das verbleibende Lagerspiel kontrolliert einstellen.
Die Kennzeichnung C3 bezeichnet eine vergrößerte radiale Lagerluft im Ausgangszustand. Da beim Aufpressen des Innenrings auf einen kegeligen Sitz eine messbare Radialluftminderung eintritt, wirkt die C3-Ausführung einem Klemmen des Lagers entgegen. Zudem gleicht das Spiel betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring aus.
Für Ringe und Wälzkörper kommt durchgehärteter Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6 zum Einsatz. Dieser legierte Chromstahl zeichnet sich durch hohe Härte, Ermüdungsfestigkeit und Verschleißbeständigkeit aus. Dadurch widersteht das Material hohen Flächenpressungen und elastischen Verformungen im dauerhaften Industrieeinsatz.
Konstruktionsbedingt ist das Lager vorrangig für schwere Radialkräfte ausgelegt. Durch die Schrägstellung der Rollen kann es zusätzlich axiale Führungskräfte in beide Richtungen übertragen. Die Ausführung eignet sich für Einbaufälle, bei denen kombinierte Belastungen und Fluchtungsfehler der Welle zusammentreffen.
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