STC-Steyr
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Das Pendelrollenlager 24060 CC/W33 mit den Maßen 300x460x160 mm nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler der Welle selbsttätig aus.
Das Pendelrollenlager 24060 CC/W33 von STC-Steyr ist ein offenes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit 300 mm Bohrung, 460 mm Außendurchmesser und 160 mm Breite. Dank der sphärischen Außenringlaufbahn stellt sich das Lager bei Schiefstellungen der Welle selbsttätig ein. Die zweireihige Ausführung ist dafür ausgelegt, sehr hohe radiale Kräfte sowie zusätzliche axiale Belastungen in beiden Richtungen aufzunehmen. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Rollensätze präzise bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius.
Dieses Pendelrollenlager ist für schwere Maschinenkonstruktionen konzipiert, bei denen Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler zwischen den Gehäusesitzen auftreten können. Durch den Aufbau mit tonnenförmigen Rollen kompensiert das Bauteil Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring ohne nennenswerten Anstieg der Kantenpressung. Der Einsatz empfiehlt sich vor allem in stark beanspruchten Lagerungen mit 300 mm Wellendurchmesser, bei denen hohe Tragfähigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber Fluchtungsabweichungen gefordert sind.
Die Kennzeichnung W33 steht für eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Dieses Konstruktionsmerkmal ermöglicht das direkte Nachschmieren der Laufbahnen im laufenden Betrieb, ohne dass Schmierstoff umständlich über die Stirnseiten zugeführt werden muss. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Abdichtung der Lagerstelle über externe Gehäusedichtungen gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behält seine Formstabilität im gesamten Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 300 mm, einen Außendurchmesser von 460 mm sowie eine Baubreite von 160 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Lagergehäuse und Maschinengestelle. Das Bauteil wird in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 gefertigt.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine ringförmige Schmiernut sowie radiale Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Über diese Kanäle gelangt frischer Schmierstoff direkt zwischen die Rollensätze. Dies erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand und unterstützt die gleichmäßige Schmierstoffverteilung über die gesamte Laufbahnbreite.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft ausgeführt. Die Lagerluft beschreibt das radiale Spiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im unmontierten Zustand. Die normale Radialluft eignet sich für Standard-Betriebsbedingungen mit üblichen Passungen und geringen Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring.
Als offenes Wälzlager ist diese Ausführung für den Einbau in geschlossene Gehäusekonstruktionen ausgelegt. Externe Gehäusedichtungen übernehmen dabei die Abdichtung gegen Staub und Feuchtigkeit. Die offene Bauform ermöglicht zudem eine flexible Wahl des Schmiermittels sowie die ungehinderte Zirkulation von Fett oder Öl im Lagerinnenraum.
Das Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ist für einen Betrieb in Temperaturbereichen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieses Bereichs behalten Werkstoff und Stahlblechkäfig ihre mechanische Stabilität. Der gewählte Schmierstoff muss ebenfalls auf diesen Temperaturbereich abgestimmt sein.
Der Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand und führt die Rollen geordnet durch die Lastzone. Durch das geringe Eigengewicht verursacht er niedrige Trägheitskräfte bei wechselnden Drehzahlen. Er widersteht gängigen mineralischen sowie synthetischen Schmierstoffen im gesamten zulässigen Temperaturbereich bis +120 Grad Celsius.