FAG
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Das Pendelrollenlager 23288 -BEA-XL-MB1-C3 von FAG mit den Maßen 440x790x280 mm nimmt schwere Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 23288 -BEA-XL-MB1-C3 ist ein hochbelastbares Großwälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es verfügt über eine Bohrung von 440 mm, einen Außendurchmesser von 790 mm sowie eine Baubreite von 280 mm. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), führt die Konstruktion zwei symmetrische Rollenreihen in einer gemeinsamen hohlkugeligen Außenringlaufbahn. Dadurch kompensiert dieses Wälzlager statische sowie dynamische Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen eigenständig. Betreiber und Instandhalter greifen auf diese Ausführung zurück, wenn enorme radiale Kräfte mit zusätzlichen axialen Lastanteilen kombiniert auftreten.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vorrangig für hoch belastete Lagerstellen im schweren Maschinen- und Anlagenbau, bei denen große Wellendurchmesser geführt werden. Typische Einsatzfelder finden sich in schweren Industriegetrieben sowie groß dimensionierten Antriebseinheiten. Dank der winkelbeweglichen Bauform gleicht das Lager Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle im Betrieb kontinuierlich aus, was schädliche Kantenspannungen mindert. Instandhalter schätzen die Bauart vor allem in Umgebungen mit elastischen Gehäuseverformungen oder temperaturinduzierten Wellenbiegungen, da das Lager auch unter solchen Bedingungen zur Erhaltung der Tragfähigkeit beiträgt.
Die vergrößerte Radialluft C3 schafft Spielraum für thermische Ausdehnungen, die bei Erwärmung von Großwellen im Dauerbetrieb entstehen. Gleichzeitig gleicht die C3-Luft das Passungsübermaß bei festen Lagersitzen aus, was einem Verklemmen der Wälzkörper entgegenwirkt. Bei diesem Lager kombiniert FAG die normale Maßgenauigkeit PN mit einer erhöhten Laufgenauigkeit nach Toleranzklasse P5. Dieser verringerte Rundlauffehler reduziert Vibrationen bei kontinuierlicher Rotation. Planer und Einkäufer sollten beim Einbau beachten, dass ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung eine abgestimmte externe Gehäuseschmierung verlangt.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 440 mm, einen Außendurchmesser von 790 mm und eine Breite von 280 mm. Mit diesen Dimensionen zählt das Bauteil zur schweren Bauart für Großwellen. Konstrukteure und Monteure müssen bei der Gehäusekonstruktion diese Einbaumaße berücksichtigen, um eine exakte axiale Führung zu ermöglichen.
Das Kennzeichen C3 definiert eine vergrößerte Radialluft gegenüber der Normalluft. Dieses vergrößerte Radialspiel dient dazu, ein Aufbrauchen des Lagerspiels durch feste Presspassungen oder betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innenring und Außenring auszugleichen. Bei groß dimensionierten Wellen trägt die C3-Lagerluft dazu bei, dass sich die Rollen unter Betriebswärme nicht verspannen.
Bei dieser Variante entspricht die Maßgenauigkeit der Klasse PN, während die Laufgenauigkeit nach Klasse P5 ausgeführt ist. Das bedeutet: Die Anschlussmaße wie Bohrung und Außendurchmesser liegen im Standardtoleranzbereich, während die Rundlaufeigenschaften feiner toleriert sind. Diese Kombination fördert einen ruhigen Lauf bei geringerem Schwingungsniveau in anspruchsvollen Industrieantrieben.
Gefertigt ist das Lager aus klassischem Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser durchgehärtete Chromstahl bietet eine hohe Festigkeit und Ermüdungsbeständigkeit unter zyklischen Belastungen. Der Werkstoff bildet die Basis für stabile Tragfähigkeit bei schweren statischen und dynamischen Radialkräften in industriellen Daueranwendungen.
Die Ausrichtung erfolgt über die sphärische, hohlkugelig geschliffene Innenfläche des Außenrings. In dieser Laufbahn können sich die beiden symmetrischen Rollensätze mitsamt dem Innenring winklig einstellen. Das Lager nimmt dadurch Schiefstellungen und Wellendurchbiegungen auf, ohne dass sich die Last ungleichmäßig auf die Kanten der Rollen konzentriert.
Da dieses Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, benötigt die Konstruktion eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit. Die Schmierung erfolgt über das Maschinengehäuse, beispielsweise durch Fettfüllung oder Ölumlauf. Anwender stimmen das Schmiermittel auf Betriebstemperatur und Last ab, um Verschleiß an Laufbahnen und Rollenkörpern wirksam zu reduzieren.
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