TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 12,86 € | 244,41 € |
| 5 | 25,73 € | 231,54 € |
Das Pendelrollenlager 22316 EMW33C3 von TIMKEN nimmt bei 80 mm Bohrung und 170 mm Außendurchmesser hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler aus.
Dieses zweireihige Pendelrollenlager 22316 EMW33C3 führt rotierende Wellen und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus. Die Ausführung aus klassischem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verfügt über eine Baubreite von 58 mm. Zur Schmierstoffzufuhr besitzt der Außenring eine umlaufende Schmiernut samt Schmierbohrungen. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform vorrangig bei schweren Radialkräften und Fluchtungsfehlern der Lagergehäuse oder elastischen Wellendurchbiegungen. Die hohlkugelige Außenringlaufbahn vermindert das Risiko schädlicher Kantenpressungen an den Rollenkörpern. Da die Wälzkörper beidseitig geführt sind, nimmt das Lager neben den hohen Radialkräften auch axiale Lasten in beiden Richtungen auf.
Der massive Messingkäfig führt die Tonnenrollen auch bei Vibrationen oder wechselnden Drehzahlen formstabil. Gegenüber Lagern mit normaler Lagerluft weist die Variante C3 ein vergrößertes Radialspiel auf. Diese leicht erhöhte Lagerluft wirkt einem Verspannen der Rollen entgegen, wenn Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad auftreten oder feste Wellenpassungen den Innenring aufweiten. Das W33-Merkmal am Außenring erleichtert das Nachschmieren in das Lagerinnere.
Die Maße betragen 80 mm für die Bohrung, 170 mm für den Außendurchmesser sowie 58 mm in der Gesamtbreite. Mit diesen Abmessungen passt das Lager in standardisierte Gehäusebohrungen und auf entsprechende Wellensitze im industriellen Maschinenbau.
C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der normalen Normausführung. Dieser interne Spielraum ist ratsam, wenn Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse entstehen oder stramme Passungen den Innenring dehnen, damit das Lager im Betrieb leichtgängig bleibt.
Ein massiver Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Notlaufeigenschaften und Schwingungsdämpfung aus. Bei starken Stoßbelastungen oder höheren Betriebstemperaturen bietet der Werkstoff Messing eine höhere Formstabilität als geprägte Blechkäfige.
Das Lager besitzt am Außenring eine Schmiernut mit Schmierbohrungen (Merkmal W33). Über diesen Kanal gelangt frisches Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Das unterstützt eine gleichmäßige Versorgung der Kontaktflächen im laufenden Betrieb.
Zulässig ist ein Temperatureinsatzbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl die Formstabilität des verwendeten Wälzlagerstahls 100Cr6 als auch der Messingkäfig sind auf dieses thermische Spektrum ausgelegt, sofern das verwendete Schmiermittel für den Bereich freigegeben ist.
Nein, dieses Wälzlager ist offen ausgeführt und besitzt keine integrierten Dichtscheiben. Einbauende Betriebe dichten die Lagerstelle über das umgebende Lagergehäuse mit Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen ab, um den Schmierstoff im Lager zu halten und Schmutz abzuwehren.
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