STC-Steyr
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 5% | 924,63 € |
| 3 | 10% | 875,97 € |
Das Pendelrollenlager 22332 CCJA/W33VA405 mit den Maßen 160x340x114 mm eignet sich speziell für schwingende Beanspruchungen in Industrieanlagen.
Dieses Pendelrollenlager 22332 CCJA/W33VA405 von STC-Steyr nimmt als offenes Wälzlager hohe radiale Lasten sowie beidseitige Axialkräfte zuverlässig auf und gleicht Fluchtungsfehler der Welle im Betrieb aus. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verleiht den Ringen und Wälzkörpern eine widerstandsfähige Gefügestruktur für mechanisch fordernde Einsatzumgebungen. Ausgelegt für einen breiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad bleibt die Baugruppe auch bei thermischen Schwankungen formbeständig und einsatzbereit.
Die Konstruktion dieser Sonderausführung zielt vorrangig auf Anwendungen mit schwingender Beanspruchung wie Schwingsiebe und Vibrationsanlagen ab. Rotierende Unwuchtbewegungen erzeugen in derartigen Maschinen kontinuierliche Schwingungsbelastungen sowie merkliche Wellendurchbiegungen. Durch die tonnenförmigen Rollen und die sphärische Außenringlaufbahn gleicht das Lager Schiefstellungen selbsttätig aus, ohne dass es zu Kantenspannungen kommt. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei raschen Beschleunigungswechseln sicher in ihrer vorgesehenen Bahn.
In Schwingmaschinen entstehen durch Reibung und die ständige Schwingbeanspruchung erhöhte Betriebstemperaturen, die zu einer Wärmeausdehnung der Welle führen können. Die stark erhöhte Radiallagerluft beugt einer unzulässigen Verspannung der Wälzkörper im Gehäuse vor. Zusammen mit der genormten Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) bleibt das erforderliche Betriebsspiel auch bei thermischer Erwärmung erhalten. Da der Außenring ohne Nut und Schmierbohrung ausgeführt ist, erfolgt die gezielte Schmiermittelzufuhr über die umliegende Gehäusekonstruktion.
Mit einem Innendurchmesser von 160 mm, einem Außendurchmesser von 340 mm und einer Breite von 114 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Diese Werte dienen der passgenauen Auslegung entsprechender Gehäusesitze und Wellenanschlüsse im Maschinenbau.
Diese Kennzeichnung definiert ein vergrößertes radiales Spiel zwischen Rollen und Laufbahnen im Ausgangszustand. Durch diesen zusätzlichen Spielraum klemmen die Wälzkörper nicht fest, wenn Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring während des Betriebs zu einer radialen Ausdehnung der Komponenten führen.
In Schwingsieben treten starke Schwingungen und dynamische Beschleunigungskräfte auf, die besondere Anforderungen an Wälzkörper und Käfig stellen. Die VA405-Spezifikation kennzeichnet Wälzlager, die gezielt für die dynamische Schwingbelastung und die dabei entstehenden Führungskräfte konstruiert sind.
Da dieses Lager offen gebaut ist und der Außenring ohne Schmiernut oder Schmierbohrung gefertigt wird, erfolgt die Schmiermittelzufuhr seitlich über das Lagergehäuse. Je nach Betriebsbedingungen eignen sich hierfür Fette oder Öle, die auf schwingende Belastungen abgestimmt sind.
Zulässig ist ein Betriebsbereich von -30 bis +200 Grad. Der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 behält über diese Temperaturspanne seine Formbeständigkeit, sofern das im Einzelfall eingesetzte Schmiermittel ebenfalls für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Die Variante ist mit einem Stahlblechkäfig ausgestattet. Dieser führt die zweireihig angeordneten Pendelrollen auf Abstand und widersteht den radialen Wechselkräften, die durch Schwingungsantriebe kontinuierlich in die Lagerung eingeleitet werden.