NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 25,50 € | 484,53 € |
| 3 | 51,00 € | 459,03 € |
Das offene NSK Pendelrollenlager 23032 CDE4S11 (160x240x60 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt hohe radiale sowie axiale Lasten auf.
Das Pendelrollenlager 23032 CDE4S11 von NSK ist ein offenes Wälzlager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6). Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 60 mm eignet sich die Konstruktion für schwere Lagerungsaufgaben im Maschinenbau. Zwei symmetrische Rollenreihen laufen auf einer hohlkugeligen Außenringlaufbahn, wodurch sich das Bauteil bei Fluchtungsfehlern oder Wellendurchbiegungen selbsttätig einstellt.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem dort zum Tragen, wo hohe Radialkräfte wirken und zugleich statische oder dynamische Winkelfehler zwischen Welle und Gehäuse auftreten. Typische Einsatzfelder liegen in anspruchsvollen Industrieanwendungen und Maschinenlagerungen mit Durchbiegungen oder Fluchtungsfehlern. Durch den Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad bleibt das Lager auch unter thermischen Belastungen formstabil und behält seine Funktion im Betrieb.
Das Lager verfügt über eine Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring, was die gezielte Nachschmierung direkt in das Rollenpaket erleichtert. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtscheiben handelt, erfordert der Einsatz eine externe Abdichtung des Lagergehäuses gegen Verunreinigungen. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper präzise im Rollensatz. Die normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entsprechen den Standardanforderungen im industriellen Betrieb.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 160 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Breite von 60 mm auf. Diese Hauptabmessungen folgen dem metrischen Maßplan für Wälzlager und definieren den erforderlichen Bauraum auf der Welle sowie im Gehäuse.
Die Schmiernut und die Bohrungen im Außenring ermöglichen das direkte Einpressen von Schmierfett oder Schmieröl in die Laufbahnen. Der Schmierstoff gelangt dadurch symmetrisch zwischen beide Rollenreihen, was den Nachschmieraufwand im Betrieb minimiert und die Betriebssicherheit der Wälzkörper unterstützt.
Dieses Wälzlager ist mit normaler Radiallagerluft (CN) gefertigt. Dieser Standardspielraum zwischen Rollen und Laufbahnen deckt typische Betriebsbedingungen ab, bei denen herkömmliche Passungen auf Welle und Gehäuse sowie geringe Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring vorliegen.
Das Lager ist eine offene Ausführung und besitzt keine herstellerseitigen Dichtscheiben. Für den praktischen Einsatz bedeutet dies, dass Schmierstoffverlust sowie das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit über externe Gehäusedichtungen, wie Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen, verhindert werden müssen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für dieses Temperaturspektrum ausgelegt, sofern das verwendete Schmiermittel für die jeweilige Betriebstemperatur geeignet ist.
Die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings bildet eine gemeinsame Kugelzone für beide Rollenreihen. Dadurch kann sich das Innenleben samt Welle innerhalb des Lagers pendelnd ausrichten, ohne dass unzulässige Kantenspannungen oder übermäßige Zusatzbelastungen auf die Wälzkörper einwirken.
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