SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 24,62 € | 467,86 € |
| 5 | 49,25 € | 443,23 € |
Das SKF Pendelrollenlager 24020 CC/C4W33 (100x150x50 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und bewältigt hohe Radiallasten bei erhöhter Betriebstemperatur.
Das Pendelrollenlager 24020 CC/C4W33 von SKF ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für schwere industrielle Beanspruchungen. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm und 50 mm Breite eignet sich diese Ausführung für die Aufnahme hoher radialer sowie beidseitig wirkender axialer Kräfte. Die hohlkugelige Außenringlaufbahn ermöglicht eine Selbsteinstellung, wodurch Durchbiegungen der Welle im laufenden Betrieb ausgeglichen werden.
Dieses Pendelrollenlager kommt bei anspruchsvollen Wellenlagerungen mit kombinierten Belastungen zum Einsatz. Die Ausführung mit zwei Rollenreihen und symmetrischen Pendelrollen im Stahlblechkäfig nimmt Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen auf, ohne dass dabei Kantenpressungen entstehen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Dadurch eignet sich die Konstruktion für Einbaustellen mit ausgeprägter Wärmeentwicklung, in denen Standardlager an thermische Grenzen stoßen.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark erhöhte Radiallagerluft, die über dem normalen Betriebsspiel liegt. Diese Eigenschaft ist bei spürbaren Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring oder bei festen Passungen relevant, welche das Radialspiel einengen. Das Kennzeichen W33 verweist auf eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Wartungspersonal kann frischen Schmierstoff somit direkt und gleichmäßig zwischen die Rollensätze einbringen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine Einbaubreite von 50 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen eine passgenaue Montage auf entsprechenden Wellensitzen und in abgestimmten Gehäusen.
Die Lagerluftklasse C4 bietet eine stark vergrößerte Radialluft. Bei starker thermischer Erwärmung der Welle oder straffen Passungssitzen dehnt sich der Innenring aus. Das vergrößerte Radialspiel beugt einem Klemmen der Wälzkörper vor und begünstigt einen leichten Lauf unter anspruchsvollen thermischen Bedingungen.
Die Kennzeichnung W33 steht für eine umlaufende Nut sowie Schmierbohrungen im Außenring. Schmierfett oder Schmieröl lässt sich dadurch von außen direkt in das Innere des Wälzlagers leiten. Dies erleichtert die regelmäßige Nachschmierung bei geschlossenen Gehäusen.
Es handelt sich um ein offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtscheiben. Der freie Zugang zu den Laufbahnen ermöglicht eine direkte Schmierstoffverteilung. Konstrukteure können den Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit über externe Dichtungssysteme im Lagergehäuse vorsehen.
Der zulässige Einsatzbereich erstreckt sich von -30 bis +200 Grad Celsius. Der verwendete 100Cr6-Standard-Wälzlagerstahl und der Stahlblechkäfig bleiben innerhalb dieser Temperaturspanne formstabil, sofern ein entsprechend temperaturfestes Schmiermittel gewählt wird.
Das Bauteil besitzt eine Maßgenauigkeit nach Klasse PN (Normaltoleranz) und eine erhöhte Laufgenauigkeit nach Klasse P5. Diese Kombination unterstützt einen präzisen Rundlauf der Welle bei gleichzeitig montagefreundlichen Anschlussmaßen für gängige Gehäusebohrungen.
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