FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 84,26 € | 1.600,95 € |
| 3 | 168,52 € | 1.516,69 € |
Das Pendelrollenlager 23144 -BE-XL-K-C4 von FAG Wälzlager bietet 220 mm Bohrung, 370 mm Außendurchmesser und 120 mm Breite für hochbelastete Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 23144 -BE-XL-K-C4 ist aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt und nimmt schwere Radiallasten sowie axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Durch die tonnenförmigen Wälzkörper und die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht die Konstruktion Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb eigenständig aus. Als offene Ausführung besitzt das Lager eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring, was die gezielte Nachschmierung im Betrieb erleichtert. Es ist für einen thermischen Bereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt.
Diese Lagerausführung kommt vor allem im schweren Maschinenbau sowie in Industrieanwendungen mit hohen Radialkräften und Stoßbeanspruchungen zum Einsatz. Die Kombination aus der Maßgenauigkeit PN und der gesteigerten Laufgenauigkeit P5 unterstützt einen gleichmäßigen Rundlauf. Winkelfehler oder Schiefstellungen gleicht die innere Geometrie aus, ohne zusätzliche Kantenpressungen zu erzeugen. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei dynamischen Belastungen zuverlässig.
Das Kennzeichen K beschreibt eine konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Die Montage erfolgt entweder direkt auf kegelig ausgeführten Wellensitzen oder über entsprechende Hülsen auf zylindrischen Wellen. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das radiale Lagerspiel verringert. Die stark vergrößerte Radiallagerluft C4 gleicht diesen radialen Schwund aus und mindert das Risiko von Verspannungen bei thermischen Differenzen zwischen Innen- und Außenring.
Mit einem Innendurchmesser von 220 mm an der Bohrung, einem Außendurchmesser von 370 mm und einer Gesamtbreite von 120 mm entspricht das Lager den genormten Hauptabmessungen. Es ist als offene Variante aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 ausgeführt und besitzt keine integrierten Dichtungen.
C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft gegenüber dem Normalspiel. Diese Luftreserve ist bei konischer Bohrung erforderlich, weil sich der Innenring bei der Montage aufweitet und das Spiel messbar abnimmt. Zudem hilft die vergrößerte Lagerluft dabei, betriebsbedingte Temperaturunterschiede zwischen den Ringen spannungsarm auszugleichen.
Aufgrund des Kegelverhältnisses 1:12 erfolgt der Einbau wahlweise direkt auf einem kegeligen Wellenzapfen oder unter Verwendung passender Spann- oder Abziehhülsen. Durch den axialen Verschiebeweg beim Aufpressen lassen sich sowohl der Festsitz auf der Welle als auch die verbleibende Radiallagerluft im Lager präzise abstimmen.
Über eine im Außenring eingebrachte Schmiernut mit Schmierbohrungen gelangt Schmierstoff unmittelbar in das Lagerinnere zwischen die Wälzkörper. Da die Ausführung offen konstruiert ist, muss das Schmiermittel durch eine geeignete Gehäuseabdichtung vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit geschützt werden.
In dieser Ausführung verbindet sich die normale Maßgenauigkeit PN mit der gesteigerten Laufgenauigkeit der Klasse P5. Dadurch lassen sich enge Rundlauftoleranzen für anspruchsvolle Anwendungen realisieren, während die Anschlussmaße für Welle und Gehäuse den regulären Standardtoleranzen folgen.
Der zulässige Temperatureinsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Die Lagerringe aus Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der Stahlblechkäfig behalten über diese Spanne ihre Formstabilität, sofern das gewählte Schmiermittel für den Betrieb in den jeweiligen Temperaturgrenzen freigegeben ist.
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