STC-Steyr
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Das Pendelrollenlager 24030 CC/W33 von STC-Steyr bietet mit 150x225x75 mm hohe Tragfähigkeit für schwere Radial- und Axiallasten im Maschinenbau.
Das Pendelrollenlager 24030 CC/W33 von STC-Steyr ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es nimmt sehr hohe Radialkräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle selbsttätig aus. Als offenes Lager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) ist es für den Betrieb in öl- oder fettgeschmierten Gehäusen ausgelegt. Das Bauteil deckt einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab und arbeitet mit normaler Radiallagerluft.
Dieses Pendelrollenlager eignet sich vor allem für Konstruktionen, bei denen hohe Belastungen auf Wellen mit 150 mm Durchmesser wirken. Durch die tonnenförmigen Rollen kompensiert das Wälzlager Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring ohne merklichen Reibungsanstieg. Relevante Anwendungsbereiche liegen im allgemeinen Maschinenbau bei Antrieben und schweren Wellenlagerungen, die gleichzeitig hohe Radial- und Axialkräfte aufnehmen müssen. Die Bauform trägt dazu bei, Fluchtungsfehler im laufenden Betrieb betriebssicher auszugleichen.
Das Kennzeichen W33 weist auf eine umlaufende Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen im Außenring hin. Über diese Öffnungen gelangt Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen, was die Nachschmierung im eingebauten Zustand erleichtert. Der geführte Stahlblechkäfig trennt die Wälzkörper präzise und unterstützt einen gleichmäßigen, reibungsarmen Lauf. In Verbindung mit der Standard-Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eignet sich die Ausführung für übliche Einbaupassungen im industriellen Umfeld.
Mit einer Bohrung von 150 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm sowie einer Breite von 75 mm entspricht das Bauteil genormten Hauptabmessungen. Diese Maße ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellen oder in geeigneten Stehlagergehäusen für industrielle Antriebe.
Das Kürzel W33 bezeichnet eine umlaufende Schmiernut sowie radiale Schmierbohrungen im Außenring. Dadurch lässt sich Schmierfett oder Schmieröl bei Wartungsarbeiten von außen direkt in den Lagerraum leiten, was die gleichmäßige Schmierstoffversorgung beider Rollenreihen verbessert.
Zwischen -20 und +120 Grad Celsius behalten der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität im Betrieb. Für den Einsatz in diesem Temperaturbereich muss ein Schmierstoff gewählt werden, dessen Viskosität und Betriebsgrenzen für diese Spanne ausgelegt sind.
Das Wälzlager ist mit normaler Radiallagerluft ausgeführt. Diese Lagerluft definiert das vorhandene radiale Spiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen vor dem Einbau. Für herkömmliche Passungen auf der Welle sowie übliche Betriebstemperaturen reicht dieses Standardspiel vollständig aus.
Nein, die Ausführung ist als offenes Lager ohne integrierte Dichtscheiben konzipiert. Bei der Konstruktion der Lagerstelle ist daher auf eine externe Abdichtung des Gehäuses zu achten, um das Eindringen von Schmutz sowie den Austritt von Schmierstoff zu verhindern.
Mit der Toleranzklasse P0/PN (entspricht ABEC 1) erfüllt das Bauteil die standardisierten Maß- und Lauffehlergrenzen für den industriellen Maschinenbau. Diese Toleranzen unterstützen einen passgenauen Sitz auf maßhaltigen Wellen und in entsprechenden Gehäusebohrungen.