NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 45,40 € | 862,58 € |
| 3 | 90,80 € | 817,18 € |
Das NSK Pendelrollenlager 23938 CAME4S11 mit den Maßen 190x260x52 mm verfügt über einen massiven Messingkäfig für thermisch und mechanisch anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 23938 CAME4S11 von NSK ist ein offenes Wälzlager für schwere radiale sowie kombinierte axiale Belastungen. Aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigt, gleicht die zweireihige Bauform winklige Fluchtungsfehler oder Durchbiegungen der Welle im Betrieb eigenständig aus. Mit einer 190 mm Bohrung, 260 mm Außendurchmesser und 52 mm Breite bedient dieses Markenlager zentrale Anforderungen im industriellen Maschinenbau.
Dieses Lager wird vor allem in schweren Industriegetrieben und Lagerstellen mit hohen Radialkräften verwendet. Da Pendelrollenlager Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring aufnehmen, tragen sie dazu bei, übermäßige Kantenspannungen bei Wellendurchbiegungen zu reduzieren. Durch den stabilen Werkstoffaufbau eignet sich die Einheit für Maschinen mit kontinuierlicher Belastung. Die offene Konstruktion erleichtert die Einbindung in vorhandene Schmiersysteme des Gehäuses.
Der verbaute Messingkäfig bietet bei starken Vibrationen oder dynamischen Lastwechseln eine präzise Führung der Rollen. Ein zentrales Konstruktionsmerkmal ist die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring: Sie leitet Schmierstoffe direkt zwischen die Rollenreihen. Das Lager weist eine normale Radiallagerluft sowie die Toleranzklasse P0/ABEC 1 auf. Weil keine Dichtscheiben verbaut sind, sollten Sie bei der Montage auf saubere Anschlussflächen und geeignete Gehäusedichtungen achten.
Die Hauptabmessungen betragen 190 mm für den Innendurchmesser (Bohrung), 260 mm für den Außendurchmesser und 52 mm in der Gesamtbreite. Anhand dieser Anschlussmaße prüfen Instandhalter und Konstrukteure den passenden Sitz auf der Welle sowie im Lagergehäuse.
Über die außenliegende Umfangsnut und die Bohrungen gelangt das Schmiermittel direkt in das Innere des Wälzlagers. Dies sorgt für eine gleichmäßige Versorgung beider Rollenreihen und erleichtert die regelmäßige Nachschmierung bei laufendem Betrieb, ohne das Gehäuse zerlegen zu müssen.
Normale Lagerluft definiert den werksseitigen Spielraum zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unverbauten Zustand. Diese Ausführung ist für standardmäßige Betriebsbedingungen sowie herkömmliche Passungsauslegungen gedacht, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der massive Messingkäfig sind auf diesen breiten thermischen Einsatzbereich ausgelegt, was den Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieanlagen begünstigt.
Offene Wälzlager besitzen keine integrierten Dichtscheiben und bieten dadurch einen sehr geringen Drehwiderstand. Sie werden in Gehäusekonstruktionen montiert, die bereits über externe Dichtungssysteme wie Labyrinth- oder Wellendichtringe verfügen und über zentrale Schmierkreisläufe versorgt werden.
Ein Messingkäfig zeichnet sich durch hohe mechanische Festigkeit und gute Notlaufeigenschaften aus. Er führt die Rollen auch bei starken Stoßbelastungen oder schnellen Beschleunigungen formstabil, was zur Reduzierung von Verschleiß und zu einem stabilen Lauf der Lagerstelle beiträgt.
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