TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 15 | 2,86 € | 54,20 € |
| 30 | 5,70 € | 51,36 € |
Das Pendelrollenlager 22208 KEJW33 von TIMKEN (40x80x23 mm) gleicht Fluchtungsfehler aus und nimmt hohe radiale sowie axiale Lasten auf.
Das Pendelrollenlager 22208 KEJW33 ist ein doppelreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es verfügt über eine konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12 sowie die Hauptabmessungen 40 mm Bohrung, 80 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit Stahlblechkäfig, widersteht die offene Ausführung Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring erleichtert das Nachschmieren im laufenden Betrieb.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform vor allem bei schweren radialen Belastungen und gleichzeitig auftretenden axialen Kräften. Durch die balligen Rollen und die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht das Lager Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit hohen Radialkräften und durchbiegungsgefährdeten Wellen im Maschinenbau. Da es sich um ein offenes Lager handelt, müssen Gehäusekonstruktionen mit externen Dichtungen gegen Schmutzeintritt versehen sein.
Das Kennzeichen für die konische Bohrung verweist auf ein Kegelverhältnis von 1:12. Der Einbau erfolgt entweder direkt auf einen kegeligen Wellensitz oder unter Verwendung einer passenden Spannhülse auf zylindrischen Wellen. Bei der Montage verringert sich die radiale Lagerluft kontrolliert, wodurch ein fester Sitz erzielt wird. Das W33-Merkmal am Außenring ermöglicht über die Umfangsnut mit Schmierbohrungen eine direkte Schmierstoffzufuhr zwischen die beiden Rollenreihen.
Mit einem Innendurchmesser von 40 mm, einem Außendurchmesser von 80 mm sowie einer Breite von 23 mm entspricht das Modell der genormten Baureihe 22208. Das Lager besitzt eine Toleranz nach P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und passt damit in standardisierte Gehäusebohrungen und Lagersitze im Maschinen- und Anlagenbau.
Der Einbau auf kegeligem Wellensitz oder mittels Adapterhülse (Spann- oder Abziehhülse) nutzt die konische Innenbohrung mit Kegel 1:12. Während des axialen Aufschiebens weitet sich der Innenring auf, was die radiale Lagerluft kontrolliert verringert. Die korrekte Restlagerluft lässt sich beim Einbau mit einer Fühlerlehre zwischen Rollen und Außenringlaufbahn überprüfen.
Die Kennzeichnung W33 bezeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Diese Konstruktion erleichtert das Nachschmieren während des Betriebs. Über das Schmiersystem gelangt der Schmierstoff direkt in das Lagerinnere zwischen die beiden Wälzkörperreihen, was zu einer gleichmäßigen Schmierstoffverteilung beiträgt.
Ausgeführt in Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und mit einem formstabilen Stahlblechkäfig liegt der zulässige Temperaturbereich zwischen -30 und +200 Grad. Da keine elastischen Berührungsdichtungen integriert sind, bestimmt vor allem der gewählte externe Schmierstoff die thermischen Einsatzgrenzen der jeweiligen Lagerstelle.
Die hohlkugelige Innenform der Außenringlaufbahn ermöglicht es den tonnenförmigen Rollen, sich innerhalb der Laufbahn winklig einzustellen. Dadurch kompensiert das Pendelrollenlager statische Winkelfehler sowie dynamische Fluchtungsfehler, die durch Wellendurchbiegungen unter Last im Betrieb entstehen, ohne dass Kantenläufer auftreten.
Als offenes Lager ohne integrierte Dichtung erfordert die Lagerstelle eine anwendungsspezifische Schmierung mit Wälzlagerfett oder Schmieröl. Konstrukteure dichten das umgebende Lagergehäuse mit geeigneten externen Dichtringen ab, um Schmiermittelverlust zu vermeiden und das Lager vor Feuchtigkeit sowie Schmutzpartikeln zu schützen.
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