SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 283,60 € | 5.388,37 € |
| 3 | 567,19 € | 5.104,78 € |
Das SKF Pendelrollenlager 24076 CCK30/C3W33 nimmt hohe Radiallasten bei 380x560x180 mm Baumaß auf und kompensiert Fluchtungsfehler über die hohlkugelige Außenringlaufbahn.
Das Pendelrollenlager 24076 CCK30/C3W33 von SKF gehört zu den zweireihigen Wälzlagern für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 380 mm, einem Außendurchmesser von 560 mm sowie einer Breite von 180 mm bewältigt dieses Großlager schwere radiale und axiale Kräfte. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), eignet sich die offene Bauform für Einsatzbereiche von -30 bis +200 Grad Celsius. Der stabile Stahlblechkäfig führt die symmetrischen Tonnenrollen sicher auf den Laufbahnen.
Das Pendelrollenlager 24076 CCK30/C3W33 kommt vor allem bei hohen mechanischen Beanspruchungen zum Einsatz, bei denen elastische Wellendurchbiegungen auftreten können. Die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings gleicht statische und dynamische Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus, wodurch Kantenspannungen an den Rollen reduziert werden.
Als offenes Lager lässt es sich flexibel in öl- oder fettgeschmierte Systeme integrieren. Die integrierte Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring (W33) ermöglicht das direkte Nachschmieren im laufenden Betrieb über das Gehäuse.
Das Nachsetzzeichen K30 verweist auf eine konische Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:30. Diese Bauform erleichtert die Montage mit Spann- oder Abziehhülsen direkt auf abgestuften Wellen. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht Maßänderungen bei thermischer Erwärmung oder festen Passungen aus, damit das Lagerspiel im Betrieb erhalten bleibt. Die Kennzeichnung W33 steht für eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring für eine gleichmäßige Schmierstoffzufuhr.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 380 mm, einen Außendurchmesser von 560 mm und eine Breite von 180 mm. Es handelt sich um ein Großlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in Standardausführung. Die Toleranzen von Bohrung, Außendurchmesser und Laufgenauigkeit entsprechen der Normaltoleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Die Kennzeichnung K30 steht für eine kegelige Bohrung im Verhältnis 1:30. Konstruktionen mit diesem Kegelverhältnis werden typischerweise über passende Spann- oder Abziehhülsen auf zylindrischen Wellensitzen befestigt. Beim axialen Aufschieben auf den Kegelsitz lässt sich die erforderliche Radialluftverminderung während der Montage über Fühlerlehren präzise einstellen.
Die Lagerluftklasse C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Das zusätzliche Spiel wirkt einem Klemmen bei betriebsbedingter Erwärmung oder starker radialer Verspannung durch feste Passungen entgegen. Für thermisch hoch belastete Großantriebe bietet dieser Spielraum die notwendige Sicherheit für freien Rollenlauf.
Das Kürzel W33 bezeichnet eine umlaufende Nut an der Außenseite des Außenrings, ergänzt durch radiale Schmierbohrungen. Dadurch gelangt frisches Schmiermittel von außen direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Dieses Konstruktionsmerkmal vereinfacht die regelmäßige Wartung in geschlossenen Stehlagergehäusen erheblich, da kein Ausbau für das Nachfetten erforderlich ist.
Das offene Pendelrollenlager deckt einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab. Der Werkstoff 100Cr6 sowie der verbaute Stahlblechkäfig vertragen diese thermischen Spannen ohne Gefügeveränderungen. Bei dauerhaft hohen Temperaturen im oberen Grenzbereich muss jedoch die thermische Stabilität des gewählten Schmierfetts oder Schmieröls gesondert berücksichtigt werden.
Die offene Bauform besitzt keine integrierten Dichtelemente. In schmutzigen oder feuchten Industrieumgebungen erfolgt die Abdichtung extern über das umgebende Lagergehäuse, beispielsweise durch Labyrinthdichtungen, Radial-Wellendichtringe oder Filzstreifen. Dies ermöglicht dem Anwender, das Dichtkonzept exakt an die vorherrschende Umgebungsbelastung anzupassen.
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