SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 3 | 993,53 € | 8.941,76 € |
Das Pendelrollenlager 239/500 CAK/C3W33 von SKF bietet mit 500 mm Bohrung, Messingkäfig und C3-Lagerluft robuste Führung für schwere Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 239/500 CAK/C3W33 von SKF ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 für anspruchsvolle Schwerlastanwendungen. Die Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring selbsttätig aus und nimmt hohe Radialkräfte sowie kombinierte Axialbelastungen auf. Ausgestattet mit einem stabilen Messingkäfig, einer konischen Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 und den Hauptabmessungen 500 mm Bohrungsdurchmesser, 670 mm Außendurchmesser und 128 mm Breite deckt das Lager Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ab.
Dieses Großlager eignet sich vor allem für schwere Wellenlagerungen mit kombinierten Radial- und Axiallasten sowie für Anwendungen mit großen Wellendurchmessern. Da das Lager Schiefstellungen und Wellendurchbiegungen im Betrieb ohne erhöhte Kantenpressung ausgleicht, bewährt es sich bei ungleichmäßigen Radialkräften. Die offene Bauform mit integrierter Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring (Kennung W33) ermöglicht eine direkte Schmierstoffzufuhr im laufenden Anlagenbetrieb. Die Konstruktion ist für Großmaschinen mit kontinuierlichem Schmierbedarf ausgelegt.
Die Kennung K steht für eine konische Bohrung mit Kegel 1:12, die eine direkte Montage auf kegelige Wellensitze oder Spannhülsen erlaubt. Durch das axiale Verschieben stellen Monteure den festen Sitz und die verbleibende Betriebs-Lagerluft kontrolliert ein. Das Nachsetzzeichen C3 signalisiert eine vergrößerte Radiallagerluft, welche thermische Dehnungen bei Betriebstemperaturen bis +200 Grad kompensiert. Das Merkmal W33 verweist auf die Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring, während der Messingkäfig den Rollensatz bei starken Stoßbelastungen führt.
Das Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 500 mm, einen Außendurchmesser von 670 mm sowie eine Breite von 128 mm auf. Diese Maße kennzeichnen die Baugröße im Großlagerbereich. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, entspricht die Ausführung der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Die kegelige Bohrungsform mit dem Verhältnis 1:12 erleichtert die Montage auf konischen Wellensitzen oder unter Verwendung passender Spann- und Abziehhülsen. Beim axialen Aufpressen weitet sich der Innenring gezielt auf, wodurch sich die radiale Lagerluft präzise auf das geforderte Betriebsspiel einstellen und mit Fühlerlehren überprüfen lässt.
Eine C3-Lagerluft bedeutet eine gegenüber der Normalluft leicht vergrößerte Radialluft im Neuzustand. Bei Erwärmung im Betrieb oder durch das Aufweiten des Innenrings während der Montage auf kegeligem Sitz verringert sich das Lagerspiel. Die C3-Klassifizierung verhindert, dass das Lager unter thermischer Ausdehnung verspannt.
Das Merkmal W33 kennzeichnet eine umlaufende Umfangsnut und Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Über diese Kanäle gelangt Schmierstoff von außen direkt zwischen die Rollenreihen. Das unterstützt eine symmetrische Schmierstoffverteilung über die gesamte Laufbahnbreite und vereinfacht die regelmäßige Nachschmierung im Gehäuse.
Das offene Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Der formstabile Messingkäfig sowie die Wärmebehandlung des Wälzlagerstahls erlauben den Einsatz in thermisch anspruchsvollen Maschinen. Stimmen Sie das gewählte Schmiermittel stets auf die Betriebstemperatur der Lagerstelle ab.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtungen. Der Schutz vor Feuchtigkeit und Fremdkörpern sowie das Zurückhalten des Schmierstoffs erfolgen über das umgebende Lagergehäuse. Hierzu eignen sich Gehäusedichtungen wie Labyrinthdichtungen oder Radial-Wellendichtringe, abgestimmt auf die Umgebungsbedingungen der Anlage.
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