SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 225,26 € | 4.279,93 € |
| 3 | 450,52 € | 4.054,67 € |
Das offene SKF Pendelrollenlager 23984 CCK/W33 (420x560x106 mm) nimmt hohe radiale Belastungen auf und gleicht Fluchtungsfehler im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad aus.
Das Pendelrollenlager 23984 CCK/W33 von SKF gehört zur Bauart der zweireihigen Wälzlager und ist für hohe Beanspruchungen im Dauereinsatz ausgelegt. Mit einem Innendurchmesser von 420 mm, einem Außendurchmesser von 560 mm und einer Breite von 106 mm bewältigt das Großlager erhebliche Radialkräfte sowie gleichzeitig auftretende Axialkräfte. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 in Explorer-Ausführung, bietet das offene Lager mit normaler Radiallagerluft eine solide Basis für anspruchsvolle Lagerungsstellen im Maschinen- und Anlagenbau.
Dieses Großlager kommt vorwiegend in Industrieantrieben und schweren Wellenlagerungen zum Einsatz, bei denen erhebliche Radiallasten wirken. Durch die hohlkugelige Laufbahn des Außenrings stellt sich der zweireihige Rollensatz winkelbeweglich ein. Auf diese Weise kompensiert das Wälzlager Fluchtungsfehler sowie lastbedingte Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig. Die offene Bauform ohne Dichtung ist für öl- oder fettgeschmierte Gehäusesysteme ausgelegt und deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab.
Die Ausführung CCK kennzeichnet die konische Bohrung mit einem Kegelverhältnis von 1:12. Diese Innenringgeometrie erlaubt eine definierte Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spann- und Abziehhülsen, wodurch sich das Lagerspiel beim Aufschiebevorgang präzise regulieren lässt. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper zuverlässig auf Abstand. Über das Ausstattungsmerkmal W33 mit umlaufender Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring gelangt Schmierstoff direkt zwischen die beiden Rollenreihen.
Dieses Großwälzlager von SKF besitzt eine kegelige Bohrung mit dem Kegel 1:12 sowie die Hauptabmessungen 420 mm Innen-, 560 mm Außen- und 106 mm Breitenmaß. Die zweireihige Tonnenkonstruktion gleicht Winkelfehler zwischen Innen- und Außenring im Betrieb aus. Es besteht aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und eignet sich für Temperaturen von -30 bis +200 Grad.
Der Buchstabe K steht für die konische Bohrung im Verhältnis 1:12, die eine Montage auf Hülsen oder kegeligen Wellenzapfen erleichtert. CC beschreibt die innere Bauform mit Stahlblechkäfigen ohne feste Mittelborde. Die Kennzeichnung W33 weist auf eine Umfangsnut mit Schmierbohrungen im Außenring hin, was die Zufuhr von Schmierstoff direkt in die Laufbahnen ermöglicht.
Das Lager ist mit normaler Radiallagerluft (CN) gefertigt. Bei Lagern mit konischer Bohrung verringert sich dieses Radialspiel beim axialen Aufpressen auf den kegeligen Sitz. Werkstattleiter und Monteure überwachen die verbleibende Resthöhe des Spiels üblicherweise mit Fühlerlehren, um Verspannungen im späteren Anlagenbetrieb zu vermeiden.
Der Außenring des Lagers besitzt mittig eine umlaufende Schmiernut mit mehreren Schmierbohrungen. Schmierstoffgeber oder Zentralschmieranlagen pressen Fett oder Öl durch das Lagergehäuse direkt in diese Nut. Von dort verteilt sich der Schmierstoff symmetrisch zwischen beide Rollenreihen, was die gezielte Nachschmierung im laufenden Betrieb unterstützt.
Das Bauteil entspricht der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN, die mit der Klasse ABEC 1 vergleichbar ist. Diese Maß- und Laufgenauigkeit genügt den regulären Anforderungen an Lagersitze im schweren Anlagen- und Getriebebau und passt zu standardisierten Wellen- sowie Gehäusepassungen.
Das Großlager kommt in schweren Maschinen- und Getriebelagerungen zum Einsatz, bei denen Gehäusedurchbiegungen oder Schiefstellungen ausgeglichen werden müssen. Typischerweise wird das Lager in geschlossenen Gehäusen verbaut. Bei zylindrischen Wellenabschnitten erfolgt die Montage des Innenrings mit konischer Bohrung häufig unter Verwendung passender Spann- oder Abziehhülsen.
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