NSK
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| 30 | 7,78 € | 70,01 € |
Das Pendelrollenlager 21309 EAE4 von NSK nimmt mit den Maßen 45x100x25 mm Fluchtungsfehler und Durchbiegungen der Welle bei hoher Tragfähigkeit auf.
Das Pendelrollenlager 21309 EAE4 von NSK gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse selbsttätig aus. Als offenes Wälzlager mit zylindrischer Bohrung nimmt dieses Bauteil hohe radiale Kräfte sowie kombinierte axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie die Führung der Wälzkörper durch einen Stahlblechkäfig erlauben einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Der Außenring besitzt eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen für die Schmierstoffzufuhr.
Einsatzbereiche finden sich vor allem bei Wellenlagerungen, bei denen Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerpositionen auftreten. Durch die hohlkugelige Außenring-Laufbahn stellt sich der Rollensatz bei Winkelfehlern winkeleinstellend ein, wodurch zusätzliche Kantenspannungen vermieden werden. Die Konstruktion eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen mit kombinierten Lasten, bei denen eine starre Lagerung zu vorzeitigem Verschleiß führen würde.
Die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring ermöglicht das direkte Nachschmieren der Lagerstelle im laufenden oder stillstehenden Zustand. Schmierfett oder Schmieröl gelangt mittig zwischen die beiden Rollenreihen und verteilt sich an den Laufbahnen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Abdichtung über die Gehäusekonstruktion. Das Wälzlager entspricht der normalen Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) und weist eine normale Radiallagerluft auf.
Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 100 mm und einer Breite von 25 mm entspricht das Lager den Maßen der Reihe 21309. Diese genormten Abmessungen ermöglichen den direkten Austausch in bestehenden Baugruppen gleicher Baugröße.
Schmiernut und Schmierbohrungen leiten den Schmierstoff direkt in das Innere des Wälzlagers. Das Schmiermittel gelangt unmittelbar zwischen die Rollenreihen an die Kontaktzonen der Laufbahnen. Das vereinfacht die regelmäßige Wartung über vorhandene Schmieranschlüsse am Lagergehäuse.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das definierte Radialspiel des Wälzlagers im Auslieferungszustand. Sie ist auf gängige Wellen- und Gehäusepassungen bei üblichen Betriebstemperaturen abgestimmt. Nach der Montage auf dem Wellensitz verringert sich dieses radiale Spiel auf das erforderliche Betriebsspiel.
Die Lagerringe und Wälzkörper sind aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 gefertigt, der eine hohe Verschleißfestigkeit bietet. Die Führung der Rollen übernimmt ein Käfig aus Stahlblech, der mechanische Belastungen im laufenden Betrieb aufnimmt.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -30 bis +200 Grad Celsius. Bei der Wahl des Schmierstoffs sind diese thermischen Einsatzgrenzen zu berücksichtigen, damit die Schmierwirkung über das vorgesehene Temperaturfenster erhalten bleibt.
Dieses Wälzlager ist als offenes Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt. Der Schutz vor Verschmutzung und Feuchtigkeit sowie die Rückhaltung des Schmierstoffs müssen daher durch externe Dichtelemente wie Wellendichtringe am Gehäuse erfolgen.
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