SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 90,73 € | 1.723,67 € |
| 3 | 181,45 € | 1.632,95 € |
Das Pendelrollenlager 23140 CC/C4W33 von SKF bietet 200 mm Bohrung, C4-Lagerluft sowie W33-Nachschmierung für anspruchsvolle Industrieantriebe.
Das Pendelrollenlager 23140 CC/C4W33 von SKF nimmt als doppelreihiges Wälzlager hohe Radiallasten und axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Mit den Hauptabmessungen 200 x 340 x 112 mm gleicht diese Bauform Fluchtungsfehler sowie Durchbiegungen elastischer Wellen im laufenden Betrieb aus. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab. Dank der offenen Konstruktion integrieren Sie dieses Lager direkt in geschmierte Gehäusesysteme.
Diese Ausführung eignet sich für schwere Industrieanwendungen mit hohen Radiallasten und beidseitig wirkenden Axialkräften. Durch die tonnenförmigen Rollen kompensiert das Lager Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring ohne Kantenpressung. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 ist für Anwendungen mit deutlicher Betriebserwärmung oder festen Passungen auf massiven Wellen ausgelegt. Ein Stahlblechkäfig führt die Rollensätze auch bei wechselnden Drehzahlen gleichmäßig.
Die Lagerluftklasse C4 liegt über dem Normalbereich und wirkt einem Verspannen der Wälzkörper bei thermischer Ausdehnung der Welle entgegen. Das Merkmal W33 kennzeichnet eine ringförmige Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring, was die gezielte Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl vereinfacht. Die Kombination aus Standard-Maßgenauigkeit PN und erhöhter Laufgenauigkeit P5 unterstützt dabei eine vibrationsarme Rotation bei gleichbleibender Austauschbarkeit.
Dieses Wälzlager verbindet eine winkeleinstellbare Konstruktion mit stark erhöhter Radiallagerluft C4 und einer W33-Schmiernut im Außenring. Es nimmt schwere radiale und axiale Lasten auf und gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse eigenständig aus. Der Hersteller SKF fertigt die Rollenführung mit einem formstabilen Stahlblechkäfig.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 340 mm sowie eine Breite von 112 mm auf. Diese Maße folgen den gängigen Normreihen für Großlagerungen. Bei der Auslegung von Welle und Lagersitz dienen diese Anschlussmaße als verbindliche Grundlage für eine fachgerechte Passungswahl.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem Standardwert und über der Klasse C3 liegt. Dieses Radialspiel dient dazu, temperaturbedingte Maßänderungen zwischen Innenring und Außenring auszugleichen. Zudem wirkt es einem Klemmen der Wälzkörper entgegen, wenn stramme Passungen das Lagerspiel beim Einbau verringern.
Das Nachsetzzeichen W33 verweist auf eine umlaufende Umfangsnut und Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Über diese Kanäle gelangt frischer Schmierstoff direkt in das Innere des Lagers zwischen die beiden Rollenreihen. Das vereinfacht die Nachschmierung im eingebauten Zustand und unterstützt die gleichmäßige Schmierstoffverteilung über die gesamte Laufbahnbreite.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Sie ist für den Einsatz in geschlossenen Lagergehäusen vorgesehen, die über externe Dichtsysteme wie Labyrinth- oder Wellendichtringe verfügen. Der Verzicht auf schleifende Dichtungen verringert die Reibung und erlaubt eine kontinuierliche Öl- oder Fettschmierung von außen.
Das Lager ist für einen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Der verwendete Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 bleibt innerhalb dieser Grenzwerte formstabil und maßhaltig. Für einen störungsfreien Betrieb stimmen Anwender den verwendeten Schmierstoff auf die tatsächliche Betriebstemperatur der jeweiligen Industrieanlage ab.
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