SKF
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Das Pendelrollenlager 22230 CCK/C4W33 von SKF bietet mit 150x270x73 mm, C4-Radialluft und kegeliger Bohrung hohe Belastbarkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Beim Pendelrollenlager 22230 CCK/C4W33 handelt es sich um ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Konstruktion ist dafür ausgelegt, Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb auszugleichen. Dank der Abmessungen von 150 mm Bohrungsdurchmesser, 270 mm Außendurchmesser und 73 mm Breite nimmt das zweireihige Lager hohe Radiallasten und axiale Kräfte auf. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad.
Dieses Pendelrollenlager kommt vorrangig bei Lagerungen mit hohen Radiallasten sowie Neigungsfehlern der Welle zum Einsatz. Die offene Bauform ohne integrierte Dichtungen eignet sich für Systeme mit kontinuierlicher Schmierstoffzufuhr. Über die Schmiernut und Schmierbohrungen im Außenring gelangt das Schmiermittel direkt zwischen die Rollensätze, was die planmäßige Nachschmierung im laufenden Betrieb unterstützt.
Die kegelige Innenbohrung im Verhältnis 1:12 ermöglicht eine feste Montage auf konischen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 fängt betriebsbedingte Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring auf. Zudem kompensiert sie das verringerte Radialspiel beim axialen Aufschieben auf den Kegelsitz. Ergänzend zur Maßgenauigkeit PN zeichnet sich die Ausführung durch eine Laufgenauigkeit der Klasse P5 aus.
Das Kürzel CC bezeichnet die Innenkonstruktion mit gepresstem Stahlblechkäfig, während K für die konische Bohrung mit dem Kegel 1:12 steht. C4 weist auf eine stark vergrößerte Radiallagerluft hin. Die Kennzeichnung W33 gibt an, dass der Außenring mit einer Schmiernut und Schmierbohrungen zur Schmierstoffzufuhr versehen ist.
Mit einem Bohrungsdurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 270 mm und einer Baubreite von 73 mm verjüngt sich die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12. Diese Maße definieren den benötigten Bauraum im Lagergehäuse sowie den passenden Sitz auf der Welle oder Spannhülse.
Die Lagerluftklasse C4 stellt ein größeres Radialspiel als die Normalausführung bereit. Dies ist erforderlich, wenn im Betrieb erhebliche Temperaturunterschiede zwischen den Ringen auftreten oder das Aufpressen des Innenrings auf eine Hülse oder einen Kegelsitz das Lagerspiel konstruktionsbedingt reduziert.
Die Schmierstoffversorgung erfolgt bei dieser offenen Bauform extern über die Schmierstellen der Lagerung. Die im Außenring vorhandene Umfangsnut mit Schmierbohrungen nach Standard W33 leitet Fett oder Öl direkt zu den Rollensätzen. Dies unterstützt eine gleichmäßige Versorgung beider Wälzkörperreihen.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und der hitzebeständige Stahlblechkäfig sind auf diese Betriebsbedingungen abgestimmt. Bei der Auslegung ist zu beachten, dass das eingesetzte Schmiermittel für den vorgesehenen Betriebsbereich freigegeben ist.
Die Montage erfolgt entweder direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mithilfe einer Spann- bzw. Abziehhülse auf zylindrischer Welle. Beim axialen Aufschieben weitet sich der Innenring auf, wodurch sich das Lagerluftspiel verringert. Der Festsitz wird beim Einbau üblicherweise über die verbleibende Radiallagerluft überprüft.
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