21308 -E1-K Pendelrollenlager von FAG
21308 -E1-K Pendelrollenlager von FAG

FAG

Pendelrollenlager FAG 21308 -E1-K

Technische Daten
 
Innendurchmesser
40 mm
Außendurchmesser
90 mm
Breite
23 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
normale Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Außenring
Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring
Ausführung
Standardausführung
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
0,706 kg
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Pendelrollenlager FAG 21308 -E1-K
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Pendelrollenlager FAG 21308 -E1-K

Das Pendelrollenlager 21308 -E1-K von FAG bietet mit 40x90x23 mm und konischer Bohrung einen Ausgleich von Wellendurchbiegungen bei hohen Radiallasten.

Das Pendelrollenlager 21308 -E1-K von FAG ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es verfügt über eine konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 sowie eine Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Das offene Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 nimmt schwere Radiallasten sowie kombinierte Axialkräfte auf. Dank der hohlkugeligen Außenring-Laufbahn gleicht dieses Wälzlager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus.

Welche Anforderungen erfüllt das Pendelrollenlager 21308 -E1-K in der Lagerstelle?

Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerbauform bevorzugt in schwer belasteten Wellenlagerungen, bei denen Fluchtungsfehler oder elastische Durchbiegungen zwischen Gehäuse und Welle auftreten können. Durch die robuste Bauweise mit Stahlblechkäfig eignet sich die Ausführung für anspruchsvolle Umgebungen mit kombinierten Belastungen. Die integrierte Schmiernut am Außenring erleichtert das Nachschmieren im eingebauten Zustand und unterstützt einen gleichmäßigen Schmierstofffluss direkt in das Lagerinnere.

Wann ist die konische Bohrung mit Kennzeichen K sinnvoll?

Das Nachsetzzeichen K kennzeichnet die kegelige Bohrung im Verhältnis 1:12, die eine Montage direkt auf kegeligem Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf zylindrischen Wellen ermöglicht. Über das axiale Aufschieben des Innenrings lässt sich die radiale Lagerluft bei der Montage präzise einstellen. Diese Bauform empfiehlt sich für Anwendungen, die eine feste Passung auf glatten Wellen erfordern oder bei denen ein regelmäßiger Lagertausch zeitsparend erfolgen soll.

Was bedeutet das Nachsetzzeichen K beim Pendelrollenlager 21308 -E1-K?

Das Nachsetzzeichen K steht für eine kegelige beziehungsweise konische Bohrung mit dem Standard-Kegelverhältnis 1:12. Diese Ausführung wird entweder direkt auf einem entsprechend gefertigten konischen Wellenzapfen montiert oder mithilfe einer Spann- beziehungsweise Abziehhülse auf einer glatten Welle befestigt.

Welche Abmessungen hat das Pendelrollenlager 21308 -E1-K?

Die Maße betragen 40 mm Bohrungsdurchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 23 mm Baubreite. Durch die standardisierte Maßreihe entspricht das Lager den gängigen Industrieabmessungen für kompakte Bauräume mit hoher radialer Tragfähigkeit.

Für welchen Temperaturbereich ist das Lager ausgelegt?

Das Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 °C bis +200 °C spezifiziert. Der verbaute Stahlblechkäfig sowie das bewährte Material 100Cr6 bleiben innerhalb dieser Spanne formstabil, sofern ein temperaturtauglicher Schmierstoff gewählt wird.

Warum besitzt der Außenring eine Schmiernut mit Bohrungen?

Die Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring dienen der gezielten Nachschmierung. Fett oder Schmieröl gelangen dadurch direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Das verbessert die Verteilung des Schmierstoffs im Betrieb und spart Montagezeit bei Wartungsarbeiten.

Welche Lagerluft weist das Pendelrollenlager 21308 -E1-K auf?

Dieses Lager ist mit normaler Radiallagerluft ausgeführt. Bei Lagern mit konischer Bohrung verringert sich diese Lagerluft beim axialen Aufpressen auf die Welle oder Hülse, weshalb das verbleibende Lagerspiel beim Einbau überprüft werden sollte.

Muss das offene Pendelrollenlager separat abgedichtet werden?

Ja, als offenes Wälzlager verfügt diese Ausführung über keine integrierten Dichtscheiben. Um das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit sowie das Austreten von Schmierstoff zu verhindern, muss die Lagerstelle im umgebenden Gehäuse durch externe Dichtungen wie Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen geschützt werden.

Schaeffler Technologies AG & Co. KG
Industriestraße 1-3, 91074 Herzogenaurach, Germany
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