NACHI
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Das Pendelrollenlager 22319 EXQW33C3 von NACHI bietet mit 95x200x67 mm hohe Tragfähigkeit und gleicht Fluchtungsfehler im industriellen Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 22319 EXQW33C3 von NACHI ist ein doppelreihiges Wälzlager für schwere radiale und axiale Belastungen. Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm sowie einer Breite von 67 mm eignet sich das Bauteil für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 und ausgestattet mit einem formstabilen Stahlblechkäfig, ist das Lager für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Die Ausführung entspricht der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo hohe Radialkräfte auf die Welle wirken und gleichzeitig Fluchtungsfehler oder Wellendurchbiegungen ausgeglichen werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich in schweren Lagerungen mit wechselnden Lasten und Vibrationen. Durch die offene Bauform lässt sich das Lager direkt in geschmierte Gehäuse integrieren. Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auch bei thermischer Beanspruchung stabil in den Laufbahnen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieses vergrößerte Betriebsspiel verhindert ein Klemmen der Rollen, wenn Erwärmung im Betrieb oder feste Passungen das innere Spiel verringern. Für eine gleichmäßige Versorgung mit Schmierfett oder Schmieröl besitzt der Außenring eine Schmiernut mit Schmierbohrungen. Schmierstoff gelangt dadurch direkt zwischen die Rollensätze. Da das offene Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, ist im Gehäuse eine externe Dichtung erforderlich.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 95 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm sowie eine Breite von 67 mm auf. Mit diesen Abmessungen eignet sich die Baueinheit für Gehäusesitze bei hohen mechanischen Beanspruchungen.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Das interne Radialspiel ist etwas größer bemessen, damit das Lager auch bei wärmebedingter Wellenausdehnung oder strammem Passungssitz ohne Verspannung frei abrollen kann.
Die Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen am Außenring dient der gezielten Nachschmierung im eingebauten Zustand. Schmierfett oder Schmieröl wird über das Gehäuse direkt in das Innere des Lagers geführt, wodurch beide Rollenreihen gleichmäßig benetzt und Reibung sowie Verschleiß reduziert werden.
Da dieses Lager als offene Variante ohne integrierte Dichtscheiben ausgeführt ist, muss der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit über das umgebende Lagergehäuse erfolgen. Hierfür kommen externe Dichtelemente wie Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen zum Einsatz, die gleichzeitig den Schmierstoff im Gehäuse halten.
Der zulässige Temperaturbereich liegt zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 und der Stahlblechkäfig behalten in diesem thermischen Bereich ihre Formstabilität. Bei höheren Betriebstemperaturen ist die thermische Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs gesondert zu berücksichtigen.
Der Käfig aus Stahlblech führt die Tonnenrollen präzise und bietet Festigkeit bei geringem Eigengewicht. Er erweist sich als beständig gegenüber gebräuchlichen Schmierstoffen und bewältigt Betriebstemperaturen bis 200 Grad im industriellen Alltag.
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