FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 5 | 32,59 € | 293,33 € |
Das Pendelrollenlager 22318 -E1-XL-C4 von FAG nimmt hohe radiale Belastungen bei 90 mm Bohrung, 190 mm Außendurchmesser und 64 mm Breite auf.
Das Pendelrollenlager 22318 -E1-XL-C4 ist ein zweireihiges Rollenlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für schwere industrielle Beanspruchungen. Als offenes Lager ausgeführt, verfügt es über eine Schmiernut sowie Schmierbohrungen im Außenring, die eine Nachschmierung im laufenden Betrieb unterstützen. Die Konstruktion gleicht Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse winkelbeweglich aus. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig deckt dieses Wälzlager einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem bei hohen radialen Kräften und gleichzeitigen Wellendurchbiegungen zum Einsatz. Es eignet sich für Lagerungsstellen, an denen neben hohen Belastungen auch Fluchtungsfehler auftreten. Durch die sphärische Außenringlaufbahn stellt sich das Lager winkelbeweglich ein, sodass Kantenspannungen an den Rollen vermieden werden. Der offene Aufbau erfordert eine geschützte Einbauumgebung sowie eine externe Abdichtung des Gehäuses, um Schmierstoff im Lagerraum zu halten und das Eindringen von Schmutz zu reduzieren.
Die Angabe C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft, die über dem normalen Standard liegt. Dieser vergrößerte interne Spielraum ist für Anwendungen vorgesehen, bei denen im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring entstehen. Erwärmt sich die Welle stärker als das Gehäuse, dehnt sich der Innenring aus; die C4-Lagerluft trägt dazu bei, ein Verklemmen der Rollen zu vermeiden. Zudem gleicht dieser Spielraum eine Verengung der Radialluft durch feste Passungen auf der Welle aus.
Die Abmessungen betragen 90 mm Bohrungsdurchmesser, 190 mm Außendurchmesser und 64 mm Gesamtbreite. Die Toleranzen von Bohrung und Außenring entsprechen der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1. Diese Maße definieren den benötigten Bauraum auf der Welle und im Lagergehäuse.
Das Nachsetzzeichen C4 kennzeichnet eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Dieser interne Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen liegt über der Normalluft. Er kompensiert thermische Ausdehnungen bei Erwärmung der Welle sowie die Einengung durch feste Passungssitze.
Im Außenring befinden sich eine umlaufende Schmiernut und radiale Schmierbohrungen. Schmierstoff lässt sich direkt in das Innere des Wälzlagers leiten. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, erfolgt die Schmierstoffversorgung und Abdichtung über das Gehäuse.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Der Wälzlagerstahl 100Cr6 sowie der integrierte Stahlblechkäfig behalten in dieser Spanne ihre Formstabilität. Für den Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, der für die jeweilige Betriebstemperatur freigegeben ist.
Der Stahlblechkäfig führt die Rollen auf gleichmäßigem Abstand und zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht aus. Gegenüber Massivkäfigen reduziert das geringere Gewicht die auftretenden Fliehkräfte. Zudem ist der Käfig für Betriebstemperaturen bis +200 Grad Celsius ausgelegt.
Die innere Laufbahn des Außenrings ist als hohlkugelige Fläche gestaltet. Die zweireihig angeordneten Rollen und der Innenring stellen sich innerhalb dieses Hohlkugelsegments winkelbeweglich ein. Statische Fluchtungsfehler oder elastische Wellendurchbiegungen werden im Betrieb ausgeglichen, ohne unzulässige Kantenspannungen zu erzeugen.
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