NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 34,90 € | 663,24 € |
| 3 | 69,81 € | 628,33 € |
Das offene NSK Pendelrollenlager 23132 CE4S11 (160x270x86 mm) nimmt schwere Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler zuverlässig im Betrieb aus.
Mit dem Pendelrollenlager 23132 CE4S11 erhalten Sie ein robustes Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Die zweireihige Rollenführung auf der hohlkugeligen Außenringlaufbahn ermöglicht die Selbsteinstellung der Rollen bei Durchbiegungen der Welle oder Gehäuseversatz. NSK fertigt dieses Lager aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Fertigung in Normaltoleranz P0 (ABEC 1) und normaler Radiallagerluft erlaubt das präzise Einfügen in bestehende Lagerungskonzepte.
Dieses Pendelrollenlager ist für Lagerstellen mit hohen Radialkräften und gleichzeitig auftretenden Axialkräften in beiden Richtungen ausgelegt. Anwendungsbereiche finden sich vor allem im schweren Maschinenbau bei hoch belasteten Wellenlagerungen. Wenn Wellendurchbiegungen auftreten oder Fluchtungsfehler zwischen den Lagerpositionen auszugleichen sind, mindert die tonnenförmige Rollengeometrie das Risiko von Kantenspannungen. Da keine Dichtscheiben verbaut sind, erfolgt der Schutz vor Verunreinigungen sowie die Zufuhr von Schmierstoff über die umgebende Gehäusekonstruktion.
Der Außenring verfügt über eine integrierte Schmiernut samt Schmierbohrungen, wodurch Schmierfett oder Schmieröl direkt zwischen die Rollenreihen gelangt. Dies erleichtert das Nachschmieren bei regelmäßigen Instandhaltungsintervallen. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält das Bauteilgewicht moderat. Zudem deckt das Bauteil einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad ab, was den Betrieb unter wechselnden thermischen Lastbedingungen ermöglicht.
Mit einer Bohrung von 160 mm, einem Außendurchmesser von 270 mm sowie einer Breite von 86 mm entspricht das Bauteil genormten Anschlussmaßen. Diese Dimensionen ermöglichen den passgenauen Einbau auf der Welle und im Lagergehäuse. Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung des radialen und axialen Bauraums.
Der Außenring des Lagers ist mit einer umlaufenden Schmiernut und Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen gelangt Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar in den Zwischenraum beider Wälzkörperreihen. Das Schmiermittel verteilt sich gleichmäßig an den Kontaktflächen, was Reibung verringert und den Wartungsaufwand vereinfacht.
Die normale Radiallagerluft beschreibt das interne Spiel zwischen den Rollen und Laufbahnen im unmontierten Ausgangszustand. Sie ist auf Standardpassungen und übliche Betriebstemperaturen ausgelegt. Nach dem Aufpressen auf den Wellensitz verringert sich diese Lagerluft planmäßig, sodass im Betrieb ein ruhiger Lauf ohne Verspannungen gewahrt bleibt.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Durch die Wärmebehandlung des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 behält das Material in diesem Fenster seine Maßstabilität. Das eingesetzte Schmiermittel sollte stets auf diesen thermischen Bereich abgestimmt sein, um vorzeitigen Viskositätsverlust zu vermeiden.
Ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt die offene Bauweise eine ungehinderte Zirkulation des Schmierstoffs und eine gezielte Wärmeabfuhr. Die Abdichtung gegen Verunreinigungen, Feuchtigkeit und Schmierstoffverlust muss bei dieser Ausführung über externe Dichtelemente des Gehäuses sichergestellt werden.
Der Käfig aus formgepresstem Stahlblech führt die Pendelrollen auf gleichmäßigem Abstand und verhindert das Aneinanderreiben der Rollen. Der Werkstoff bietet ein geringes Eigengewicht sowie Beständigkeit gegenüber Schmierstoffen. Zudem zeigt sich der Käfig widerstandsfähig gegenüber dynamischen Belastungen im laufenden Maschinenbetrieb.
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