FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 21,21 € | 402,87 € |
| 5 | 42,40 € | 381,68 € |
Das Pendelrollenlager WS22220 -E1-XL-2RSR von FAG Wälzlager bietet beidseitigen Dichtungsschutz und nimmt hohe radiale Belastungen bei 100x180x55 mm auf.
Dieses Pendelrollenlager ist für Industrieanwendungen konzipiert, bei denen elastische Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Die integrierte beidseitige Dichtung schützt das Lagerinnere vor äußeren Verunreinigungen. Mit den Hauptabmessungen von 100 mm Bohrungsdurchmesser, 180 mm Außendurchmesser und 55 mm Breite ist das Wälzlager dafür ausgelegt, schwere radiale Lasten sowie kombinierte Beanspruchungen aufzunehmen.
Das Lager eignet sich für Lagerungsstellen mit hohen radialen Kräften, bei denen Fluchtungsfehler zwischen Gehäuse und Welle auftreten können. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellen sich die beiden symmetrischen Rollenreihen zwanglos ein. Kantenpressungen an den Wälzkörpern werden dadurch vermieden, sodass die Drehbewegung auch bei leichten Schiefstellungen gleichmäßig bleibt.
Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +80 Grad lässt sich das Bauteil in unterschiedlichen Betriebsumgebungen einsetzen. Die Standardausführung sorgt für ein berechenbares Betriebsverhalten bei kontinuierlicher Beanspruchung.
Die beidseitig schleifende 2RSR-Dichtung schützt die Rollen und Laufbahnen vor dem Eindringen von Staub sowie Schmutzpartikeln und hält das Schmiermittel im Gehäuseinneren. Zur Nachschmierung dienen die integrierte Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring, über welche frischer Schmierstoff direkt zwischen die Rollensätze eingebracht werden kann.
Ein geführter Stahlblechkäfig hält die Wälzkörper auf Abstand. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft sowie der Fertigung nach Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 aus Wälzlagerstahl 100Cr6 erfüllt das Lager gängige industrielle Einbauanforderungen.
Konstruktionsbedingt gleicht diese Bauart Winkelfehler sowie Fluchtungsfehler zwischen Innen- und Außenring aus. Bei Abmessungen von 100 mm Innendurchmesser, 180 mm Außendurchmesser und 55 mm Breite nimmt das Lager vorrangig hohe Radialkräfte auf und führt die Welle auch bei elastischen Durchbiegungen.
Die beidseitig berührenden Dichtlippen dichten den Innenraum gegen feinen Staub, Schmutz und Spritzwasser ab. Zudem reduzieren sie den Schmierstoffaustritt aus dem Lagerinneren, was die Betriebssicherheit bei Umgebungsverschmutzung unterstützt.
Der Außenring ist mit einer umlaufenden Schmiernut und Schmierbohrungen versehen. Über diese Öffnungen lässt sich Schmierstoff direkt in das Innere zu den Wälzkörpern und dem Stahlblechkäfig pressen. Das ermöglicht eine Nachschmierung während Wartungsintervallen, ohne dass die schleifenden Dichtlippen demontiert werden müssen.
Mit normaler Radiallagerluft (oft als CN bezeichnet) wird das herstellungsbedingte Radialspiel des Lagers im unbelasteten Zustand bezeichnet. Diese Auslegung ist für herkömmliche Einbausituationen mit Standard-Wellenpassungen ausgelegt, bei denen keine extremen Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring vorherrschen.
Für Betriebstemperaturen von -30 bis +80 Grad ist diese Ausführung ausgelegt. Die Spanne resultiert aus den Werkstoffeigenschaften von Wälzlagerstahl 100Cr6 und den montierten Dichtelementen. Höhere Temperaturen können die Dichtwirkung beeinträchtigen oder den Schmierstoff altern lassen.
Ringe und Rollenkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl der Sorte 100Cr6. Dieser durchgehärtete Chromstahl zeichnet sich durch hohe Druckfestigkeit und Verschleißbeständigkeit aus. Zur Führung der Rollensätze dient ein formstabiler Käfig aus Stahlblech.
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