TIMKEN
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Das Pendelrollenlager 22320 EJW33C3 von TIMKEN mit den Maßen 100x215x73 mm nimmt hohe radiale Belastungen auf und gleicht Fluchtungsfehler im Betrieb aus.
Das Pendelrollenlager 22320 EJW33C3 von TIMKEN ist ein Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 215 mm sowie einer Breite von 73 mm. Die Konstruktion zeichnet sich durch ballige Rollen in zwei Reihen aus. Sie gleicht statische und dynamische Schiefstellungen zwischen Innenring und Außenring selbsttätig aus. Dadurch bleibt die Tragfähigkeit auch bei Wellendurchbiegungen erhalten. Ein stabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in der Laufbahn.
Dieses Lager kommt vor allem bei anspruchsvollen Lagerungsaufgaben zum Einsatz, bei denen hohe radiale Kräfte sowie Stoßbelastungen auftreten. Durch die beweglichen Rollensätze kompensiert das Lager Fluchtungsfehler, die durch Fertigungstoleranzen oder elastische Durchbiegung der Welle unter Last entstehen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius und deckt thermisch anspruchsvolle Umgebungen praxisgerecht ab.
Die Ausführung W33 verfügt über eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Dies ermöglicht ein direktes Nachschmieren der Rollensätze ohne Demontage benachbarter Teile. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Sie wirkt Verspannungen entgegen, wenn sich die Welle im Betrieb erwärmt oder feste Passungen gewählt werden. Bei der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) entspricht das Bauteil den gängigen Standard-Genauigkeiten für den industriellen Einsatz.
Das Lager weist eine zylindrische Bohrung von 100 mm, einen Außendurchmesser von 215 mm und eine Gesamtbreite von 73 mm auf. Diese Maße entsprechen den standardisierten Industrieabmessungen der Baureihe 22320. Vor dem Einbau sind Wellendurchmesser und Gehäusesitz zu prüfen, um die passende Passung zu wählen.
Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalluft. Dieses vergrößerte Betriebsspiel ist vorteilhaft, wenn im Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungssitze zu einer radialen Aufweitung des Innenrings führen. Dies mindert das Risiko, dass die Wälzkörper klemmen.
Das Kurzzeichen W33 bezeichnet eine im Außenring integrierte Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen. Schmierstoff gelangt dadurch direkt zwischen die beiden Rollenreihen und verteilt sich an den Kontaktflächen. Das erleichtert die Wartung im eingebauten Zustand und unterstützt geregelte Nachschmierintervalle in industriellen Gehäusen.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Dank des Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs bleibt das Bauteil auch bei anhaltend erhöhten Betriebstemperaturen formstabil. Bei der Auslegung ist ein Schmiermittel zu wählen, das für das jeweilige Temperaturprofil geeignet ist.
Das Wälzlager ist in der Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Es bietet damit die im allgemeinen Maschinenbau übliche Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Für die meisten Industrieanwendungen reicht diese Genauigkeitsklasse aus, um einen vibrationsarmen und gleichmäßigen Lauf zu ermöglichen.
In dieser Ausführung führt ein Käfig aus Stahlblech die tonnenförmigen Rollen. Stahlblechkäfige bieten eine geringe Eigenmasse bei solider mechanischer Festigkeit. Sie eignen sich für Stoßbelastungen im laufenden Betrieb und decken den gesamten Temperaturbereich des Lagers ab.
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