NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 56,99 € | 1.082,74 € |
| 3 | 113,98 € | 1.025,75 € |
Das Pendelrollenlager 23234 CE4C3S11 von NSK nimmt bei 170 mm Bohrung hohe Radial- und Axiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler winkelbeweglich aus.
Das Pendelrollenlager 23234 CE4C3S11 ist ein offenes Wälzlager für schwere mechanische Belastungen. Mit einem Innendurchmesser von 170 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm und einer Breite von 110 mm stützt diese Baugröße erhebliche Kräfte ab. Hersteller NSK fertigt das Lager aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1. Es eignet sich dank seiner tonnenförmigen Rollen für Anwendungen mit Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern zwischen Welle und Gehäuse.
Konstrukteure und Instandhalter wählen dieses Pendelrollenlager vor allem für Antriebe und Lagerstellen im schweren Maschinenbau, bei denen kombinierte Belastungen auftreten. Durch die ballige Rollenform gleicht das Lager Winkelabweichungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus, ohne dass zusätzliche Kantenpressung entsteht. Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtscheiben erlaubt eine flexible Einbindung in bestehende Schmiersysteme, beispielsweise über separate Gehäusedichtungen in schweren Industriegetrieben und stationären Großlagerungen.
Dieses Lager verfügt über die Lagerluftklasse C3, was eine gegenüber dem Standardbereich leicht vergrößerte radiale Lagerluft bedeutet. Ein solches Spiel gleicht thermische Dehnungen bei höheren Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad aus und wirkt einem Verspannen der Wälzkörper entgegen. Zudem erleichtert eine im Außenring eingelassene Schmiernut mit Querbohrungen das kontinuierliche Nachschmieren im eingebauten Zustand. Ein Stahlblechkäfig führt die Rollen gleichmäßig auf Abstand.
Mit 170 mm Innendurchmesser, 310 mm Außendurchmesser und 110 mm Breite definiert die Bauform den benötigten Bauraum auf der Welle sowie im Gehäusesitz eindeutig für die Konstruktion.
C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radialluft im Vergleich zum Normalbereich. Dieser zusätzliche Freiraum mindert das Risiko, dass sich das Lager bei betriebsbedingter Erwärmung oder festen Passungen verklemmt, und unterstützt den gleichmäßigen Lauf.
Über die Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring gelangt das Schmiermittel direkt in das Innere des Wälzlagers. Dies sorgt für eine gleichmäßige Versorgung der Kontaktzonen zwischen Rollen und Laufbahn, ohne dass das Lager dafür ausgebaut werden muss.
Offene Wälzlager besitzen keine eigenen Dichtscheiben, was eine externe Schmierstoffversorgung über Öl- oder Fettumläufe ermöglicht. Anwender dichten solche Lagerungen in der Regel über das umgebende Lagergehäuse ab, um Schmutzeintrag und Fettaustritt zu minimieren.
Der spezifizierte Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Wälzlagerstahl (100Cr6) und Stahlblechkäfig behalten in dieser Temperaturspanne ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit für den dauerhaften Einsatz.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper in gleichmäßigem Abstand zueinander und trennt benachbarte Rollen voneinander. Das reduziert die innere Reibung und sorgt für eine ausgewogene Lastverteilung auf dem gesamten Umfang.
NSK Deutschland GmbH
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