NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 30,50 € | 579,51 € |
| 3 | 61,00 € | 549,01 € |
Das Pendelrollenlager 22230 CDK4EC3S11 von NSK bietet eine konische Bohrung von 150 mm, C3-Radialluft sowie einen Stahlblechkäfig für schwere Belastungen.
Das Pendelrollenlager 22230 CDK4EC3S11 von NSK nimmt hohe Radiallasten und beidseitig wirkende Axialkräfte auf. Als offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verfügt es über eine Schmiernut samt Schmierbohrungen im Außenring, was die direkte Nachschmierung im Betrieb erleichtert. Die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) definiert die genormten Anschlussmaße für industrielle Maschinenbau-Anwendungen. Durch den weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad bleibt das Lager auch bei thermischer Beanspruchung formstabil.
Dieses Pendelrollenlager kommt vor allem bei schweren Industrieanwendungen zum Einsatz, bei denen Durchbiegungen der Welle oder Fluchtungsfehler ausgeglichen werden müssen. Die doppelreihigen Tonnenrollen auf der hohlkugeligen Außenringlaufbahn gleichen Winkelfehler dynamisch aus. Typische Einsatzfelder finden sich in Industriegetrieben sowie im allgemeinen Maschinenbau bei hohen Belastungen. Da es sich um ein offenes Lager handelt, lässt sich das Schmiermittel bedarfsgerecht wählen und über die Umfangsnut direkt in die Wälzkörperbahnen einbringen.
Die konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12 ermöglicht eine Montage direkt auf einem kegeligen Wellensitz oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülse. Beim Aufschieben des Innenrings verringert sich das Lagerspiel messbar. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht diesen Luftverlust sowie thermische Ausdehnungen im Betrieb gezielt aus, was einem Verklemmen der Wälzkörper entgegenwirkt. Ein Stahlblechkäfig führt die Rollen gleichmäßig, während die Standardausführung eine Integration in bestehende Gehäusekonstruktionen unterstützt.
Mit den Hauptabmessungen 150 mm Bohrung, 270 mm Außendurchmesser und 73 mm Breite gleicht das Lager Fluchtungsfehler der Welle über die sphärische Außenringlaufbahn selbsttätig aus. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig, einer konischen Bohrung und der Toleranzklasse P0/PN, eignet es sich für anspruchsvolle Radiallasten im Maschinen- und Anlagenbau.
Das Kürzel C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser größere Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen ist besonders bei konischer Montage wichtig, da das Aufpressen auf die Welle das Lagerspiel verringert. Zudem kompensiert die C3-Luft Wärmeausdehnungen im Dauerbetrieb bei Temperaturen bis zu +200 Grad.
Die Schmierstoffzufuhr erfolgt über die Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring direkt zu den Wälzkörpern. Da das Lager keine integrierten Dichtungen besitzt, stimmen Anwender das Schmiermittel auf die Betriebsbedingungen ab und dichten die Lagerstelle über die umgebende Gehäusekonstruktion gegen Schmutzeintrag ab.
Die konische Bohrung verjüngt sich im Verhältnis 1:12. Diese Bauform erleichtert die Montage auf konischen Wellenzapfen oder mit Hilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Über den axialen Verschiebeweg lässt sich das verbleibende Betriebsspiel während des Einbaus kontrolliert einstellen.
Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 deckt das Lager einen thermischen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad ab. Diese Temperaturbeständigkeit erlaubt den Einsatz in thermisch beanspruchten Industrieumgebungen und Antrieben. Voraussetzung dafür ist die Wahl eines für diesen Temperaturbereich geeigneten Schmierstoffs.
Der Stahlblechkäfig führt und trennt die Wälzkörper im Lagerinneren. Er verhindert das gegenseitige Berühren der Rollen und verringert dadurch Reibung und Wärmeentwicklung. Gleichzeitig sorgt die Blechkonstruktion für ein geringes Eigengewicht bei hoher Stabilität gegenüber mechanischen Stoßbelastungen im industriellen Dauerbetrieb.
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