NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 15,14 € | 287,56 € |
| 5 | 30,26 € | 272,44 € |
Das NSK Pendelrollenlager 23220 CKE4S11 (100x180x60,3 mm) bietet eine konische Bohrung, Stahlblechkäfig sowie eine Schmiernut für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Pendelrollenlager 23220 CKE4S11 von NSK ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für schwere Radiallasten und gleichzeitige Axialkräfte. Dank der sphärischen Außenringlaufbahn gleicht diese Bauform Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig aus. Mit einer 100 mm Bohrung, 180 mm Außendurchmesser und 60,3 mm Breite arbeitet die Einheit in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Rollensätze gleichmäßig bei normaler Radiallagerluft.
Diese Bauform nimmt primär schwere Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler sowie Wellendurchbiegungen konstruktionsbedingt aus. Bei offenen Lagern lässt sich die Schmierung flexibel in öl- oder fettgeschmierte Umlaufsysteme einbinden. Die integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring leitet das Schmiermittel direkt zwischen die beiden Rollenreihen und unterstützt so eine kontinuierliche Versorgung.
Die kegelige Innenringbohrung mit dem Kegelverhältnis 1:12 erlaubt eine Montage direkt auf konischen Wellensitzen oder mithilfe von Spann- und Abziehhülsen auf zylindrischen Wellen. Die radiale Lagerluft lässt sich beim Aufpressen über den axialen Verschiebeweg einstellen. Da das Lager offen ausgeführt ist, schützt eine externe Gehäuseabdichtung vor Schmutzeintrag. Die Fertigung nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1) definiert die genormten Anschlussmaße.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm und eine Gesamtbreite von 60,3 mm. Die Innenbohrung ist kegelig ausgeführt mit einem Standard-Kegel 1:12. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau in entsprechende Stehlagergehäuse oder Maschinengehäuse nach Normvorgaben.
Die offene Bauart ohne integrierte Schleifdichtungen erleichtert den freien Durchfluss von Schmierstoffen im laufenden Betrieb. Gleichzeitig verringert das Fehlen schleifender Dichtlippen die innere Reibung. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit erfolgt bei dieser Ausführung über externe Dichtungssysteme des Lagergehäuses.
Der Außenring ist werkseitig mit einer umlaufenden Schmiernut und mehreren radialen Schmierbohrungen versehen. Über diese Kanäle gelangt frisches Schmierfett oder Schmieröl von einer externen Schmiervorrichtung direkt in das Lagerinnere zwischen die beiden Wälzkörperreihen. Dies unterstützt eine gleichmäßige Schmiermittelverteilung und spült verbrauchtes Schmiermittel effektiv aus dem Kontaktbereich.
Die Ausführung verfügt über normale Lagerluft (CN), die für standardmäßige Temperatur- und Passungsverhältnisse vorgesehen ist. Beim Aufschieben der konischen Bohrung auf die Welle oder Spannhülse verringert sich dieses radiale Spiel durch die Ringaufweitung. Das Ausgangsspiel muss daher vor dem Einbau gemessen werden, um nach der Montage das erforderliche Betriebsspiel einzuhalten.
Das aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) gefertigte Lager ist für Temperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Der formstabile Stahlblechkäfig hält diesen Temperaturen stand. Für den Einsatz an den Temperaturgrenzen ist darauf zu achten, dass auch das verwendete Gehäuseschmiermittel für den entsprechenden Wärmebereich spezifiziert ist.
Eine konische Bohrung verjüngt sich im Verhältnis 1:12 über die Lagerbreite. Sie ermöglicht eine feste Passung auf kegeligen Wellenzapfen oder mittels Spann- beziehungsweise Abziehhülsen auf glatten Wellen. Gegenüber zylindrischen Sitzen vereinfacht diese Bauform die Demontage und gestattet eine gezielte Einstellung des Restspiels beim Aufpressen des Lagers.
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