NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 21,22 € | 403,06 € |
| 5 | 42,44 € | 381,84 € |
Das NSK Pendelrollenlager 23126 CE4S11 (130x210x64 mm) gleicht Fluchtungsfehler über seine sphärische Außenringlaufbahn aus und nimmt schwere Radial- sowie kombinierte Axialkräfte auf.
Dieses Pendelrollenlager 23126 CE4S11 von NSK eignet sich für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es verfügt über eine Bohrung von 130 mm, einen Außendurchmesser von 210 mm sowie eine Breite von 64 mm. Die Tonnenrollen laufen auf einer hohlkugeligen Außenringlaufbahn, was Winkelbewegungen zwischen Welle und Gehäuse ausgleicht. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6), deckt die Einheit Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius ab.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lagerbauart primär dort, wo hohe Radialbelastungen auf Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehler treffen. Die Anwendungsbereiche umfassen Industrieantriebe mit elastischen Wellenlagerungen, bei denen Fluchtungsfehler konstruktionsbedingt kompensiert werden müssen. Da das Pendelrollenlager axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt, fungiert es in Wellenlagerungen als Los- oder Festlager. Ein Stahlblechkäfig führt die Rollensätze gleichmäßig und unterstützt einen ruhigen Lauf auch bei wechselnden Lastrichtungen.
Das Lager besitzt eine integrierte Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring. Diese Konstruktion erleichtert die Zufuhr von Schmierfett oder Schmieröl direkt in die wirksame Kontaktzone der Rollen und Laufbahnen. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, stimmen Anwender Schmierstoff und externe Abdichtung exakt auf die Betriebsbedingungen ab. Mit normaler Radiallagerluft und der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) entspricht das Modell dem gängigen Industriestandard für den passgenauen Einbau.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 210 mm und eine Gesamtbreite von 64 mm auf. Diese standardisierten Abmessungen ermöglichen einen direkten Austausch in bestehenden Gehäusen und Wellenaufnahmen gleicher Baugröße.
Die Schmiernut und die Schmierbohrungen im Außenring leiten Schmierfett oder Schmieröl unmittelbar zwischen die Rollensätze. Dies sorgt für eine gleichmäßige Schmierstoffverteilung über den gesamten Lagerinnenraum und vereinfacht die regelmäßige Nachschmierung bei geschlossenen Gehäusekonstruktionen.
Der Außenring besitzt eine gemeinsame sphärische Laufbahn, in der sich die beiden Rollenreihen frei einstellen können. Dadurch kompensiert das Wälzlager Winkelfehler, Achsversätze und elastische Durchbiegungen der Welle während des Betriebs, ohne dass unzulässige Kantenspannungen auftreten.
Normale Lagerluft (oft als CN bezeichnet) definiert das herstellungsbedingte Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im unmontierten Zustand. Dieser Spielraum federt die temperaturbedingte Ausdehnung von Welle und Ringen im regulären Industriebetrieb ab und verhindert Verspannungen.
Aufgrund des wärmebehandelten Wälzlagerstahls 100Cr6 und des Stahlblechkäfigs lässt sich das Lager in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius einsetzen. Die Wahl des externen Schmierstoffs muss auf die tatsächlich auftretende Betriebstemperatur abgestimmt sein.
Als offenes Lager besitzt die Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Für den Schutz gegen Schmutzeintrag und Schmierstoffaustritt ist eine externe Gehäuseabdichtung, beispielsweise über Radial-Wellendichtringe oder Labyrinthdichtungen, im Einbauraum vorzusehen.
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