NSK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 23,73 € | 450,88 € |
| 5 | 47,46 € | 427,15 € |
Das offene NSK Pendelrollenlager 21322 CAME4C3S11 (110x240x50 mm) bietet mit Messingkäfig und C3-Lagerluft hohe Tragfähigkeit bei betriebsbedingten Winkelfehlern.
Das Pendelrollenlager 21322 CAME4C3S11 von NSK ist ein offenes Wälzlager aus klassischem 100Cr6-Wälzlagerstahl für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 50 mm nimmt dieses Lager hohe Radialkräfte sowie kombinierte Axialbelastungen auf. Die tonnenförmigen Rollen laufen auf einer sphärischen Außenringlaufbahn, wodurch das Pendelrollenlager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im Betrieb selbsttätig ausgleicht. Instandhalter im Reparaturfall sowie Einkäufer mit Bedarf an Großlagern greifen auf diese Standardausführung zurück.
Anwendungen mit hohen Radialkräften und starken Schwingungen stellen das primäre Einsatzfeld für das Pendelrollenlager 21322 CAME4C3S11 dar. Durch den integrierten Messingkäfig eignet sich das Lager für Umgebungen mit ausgeprägten Schwingungsbelastungen und dynamischen Beschleunigungskräften. Für eine zielgerichtete Nachschmierung im laufenden Betrieb verfügt der Außenring über eine Schmiernut mit Schmierbohrungen. Dies erleichtert die Wartung in stationären Konstruktionen, da Schmierstoff direkt zwischen die Rollenreihen geführt wird.
Die Ausführung mit leicht erhöhter Radiallagerluft C3 wirkt einem Klemmen entgegen, wenn sich die Welle während des Betriebs stärker erwärmt als das Gehäuse oder Passungen das Lagerspiel verringern. Der formstabile Messingkäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und widersteht hoher mechanischer Beanspruchung. Zusammen mit dem Wälzlagerstahl deckt das offene Pendelrollenlager einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ab. Da das Lager ungedichtet ausgeführt ist, wird das externe Schmier- und Dichtkonzept des Gehäuses an die jeweiligen Umgebungsbedingungen angepasst.
Mit einem Innendurchmesser von 110 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 50 mm besitzt das Lager standardisierte Hauptabmessungen. Diese Geometrie ermöglicht den passgenauen Einbau in bestehende Gehäuse und Baugruppen. Durch die Fertigung in der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 entspricht das Lager den üblichen Industrievorgaben für Maßhaltigkeit.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum zwischen Rollen und Laufbahnen mindert das Risiko von Verspannungen, falls Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen den Innenring aufweiten. Die C3-Luft trägt so bei thermischer Belastung zu einem gleichmäßigen Lauf bei.
Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Festigkeit, thermische Belastbarkeit und günstige Notlaufeigenschaften. Im Vergleich zu einfachen Blechkäfigen widersteht massives Messing starken Stoßbelastungen, raschen Drehzahlwechseln sowie anhaltenden Vibrationen. Dies verleiht dem Lager eine hohe Widerstandskraft bei anspruchsvollen Bedingungen mit kontinuierlicher Stoß- und Schwingbeanspruchung.
Über eine umlaufende Schmiernut und Schmierbohrungen am Außenring gelangt Schmierfett oder Schmieröl mit einer Schmierpresse oder Zentralschmieranlage direkt ins Lagerinnere. Da es sich um eine offene Ausführung ohne integrierte Dichtungen handelt, erfordert die Konstruktion eine externe Gehäuseabdichtung sowie anwendungsspezifisch festgelegte Schmierintervalle.
Der Temperaturbereich reicht dank des wärmebehandelten Wälzlagerstahls und des Messingkäfigs von -30 bis +200 Grad. Das Bauteil eignet sich damit sowohl für kalte Umgebungsbedingungen als auch für wärmeintensive Prozesse. Bei dauerhaft hohen Betriebstemperaturen ist die thermische Belastbarkeit des verwendeten Schmierstoffs im Gehäuse zu berücksichtigen.
Die hohlkugelige Laufbahn im Außenring ermöglicht den beiden Reihen tonnenförmiger Rollen ein freies Ausrichten im Betrieb. Treten Wellendurchbiegungen oder Schiefstellungen durch Gehäusetoleranzen auf, schwenkt der Innenring samt Rollensatz winklig aus. Diese Ausgleichsbewegung verhindert schädliche Kantenpressungen an den Wälzkörpern und mindert punktuellen Verschleiß.
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