SKF
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Das Pendelrollenlager 24124 CC/C4W33 von SKF bietet mit 120x200x80 mm und C4-Lagerluft hohe Belastbarkeit bei thermischen Dehnungen.
Das Pendelrollenlager 24124 CC/C4W33 von SKF ist ein zweireihiges Rollenlager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6. Mit einer Bohrung von 120 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 80 mm nimmt diese Bauform schwere Radiallasten sowie kombinierte Axialkräfte auf. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn gleicht das Wälzlager Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen im laufenden Betrieb selbsttätig aus, wodurch Kantenspannungen vermieden werden.
Lagerungen mit schweren Radial- und kombinierten Axialkräften bilden das typische Einsatzfeld dieser Reihe. Durch die stark vergrößerte Radiallagerluft C4 ist die Ausführung für Betriebsbedingungen mit deutlicher Erwärmung oder Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring konzipiert. Der Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad deckt anspruchsvolle thermische Umgebungsbedingungen ab. Die Schmiernut mit Schmierbohrungen am Außenring nach W33 erleichtert die Zufuhr von Schmierstoff direkt in das Lagerinnere.
Die C4-Klassifizierung bezeichnet ein radiales Lagerspiel, das deutlich über der normalen Lagerluft liegt. Dadurch bleibt auch bei festen Passungssitzen auf der Welle und starker Wärmeausdehnung ausreichend Bewegungsspielraum für die Wälzkörper erhalten. Zudem kombiniert dieses Modell die normale Maßgenauigkeit PN an den Anschlussmaßen mit der gesteigerten Laufgenauigkeit P5. Der verbaute Stahlblechkäfig führt die Rollen reibungsarm, während das offene Profil für externe Schmiersysteme vorgesehen ist.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 120 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Gesamtbreite von 80 mm. Die breite Bauform der Reihe 241 stellt eine hohe Tragfähigkeit auf kompaktem Bauraum bereit. Konstrukteure nutzen diese Maße bevorzugt bei hoch belasteten Wellenlagerungen mit begrenztem axialem Bauraum.
Die Kennzeichnung C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft. Bei Betriebsbedingungen mit starker Wärmeentwicklung dehnen sich Welle und Innenring oft stärker aus als das Gehäuse. Das vergrößerte Radialspiel wirkt einem Klemmen der Rollenkörper entgegen und schützt die Laufbahnen vor unzulässigen Verspannungen.
Das Nachsetzzeichen W33 kennzeichnet eine umlaufende Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring des Lagers. Dadurch gelangt frischer Schmierstoff über eine Bohrung im Lagergehäuse direkt in das Innere der Wälzkörperreihen. Dies erleichtert planmäßige Nachschmierungen und unterstützt einen gleichmäßigen Schmierfilmaufbau.
Das Lager weist bei den Außenabmessungen wie Bohrungs- und Außendurchmesser die normale Toleranzklasse PN auf. Die Laufgenauigkeit entspricht hingegen der feineren Klasse P5. Diese Kombination unterstützt einen präzisen Rundlauf der Wälzkörper bei standardmäßigen Passmaßen der umgebenden Anschlusskonstruktion.
Gefertigt aus durchgehärtetem Wälzlagerstahl 100Cr6, ist dieses Lager für Betriebstemperaturen zwischen -30 und +200 Grad ausgelegt. Auch der integrierte Stahlblechkäfig ist für diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Für den zuverlässigen Betrieb ist ein Schmierstoff zu wählen, dessen Temperatureinsatzbereich dieser thermischen Spanne entspricht.
Als offenes Wälzlager ist das Bauteil werkseitig nicht mit Schmierfett befüllt. Vor der Inbetriebnahme ist eine anwendungsgerechte Schmierung mit geeignetem Wälzlagerfett oder Getriebeöl erforderlich. Die offenen Stirnseiten erfordern zudem eine Gehäuseabdichtung zum Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit.
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