NACHI
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Das Pendelrollenlager 23028 EXQW33 von NACHI (140x210x53 mm) nimmt hohe Radiallasten auf und gleicht Fluchtungsfehler aus.
Das Pendelrollenlager 23028 EXQW33 ist ein offenes Wälzlager von NACHI mit 140 mm Bohrung, 210 mm Außendurchmesser und 53 mm Breite. Durch die hohlkugelige Außenringlaufbahn stellt sich dieses zweireihige Rollenlager selbsttätig ein. Konstruktionen gleichen dadurch Wellendurchbiegungen und Fluchtungsfehler zwischen Welle und Gehäuse eigenständig aus. Ein Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper geordnet. Mit der Toleranzklasse P0 (ABEC 1) eignet sich das Lager für standardisierte Industrieanwendungen.
Dieses Pendelrollenlager nimmt vorrangig schwere Radialkräfte auf und toleriert winklige Schiefstellungen der Welle. Konstruktionen mit lastbedingten Durchbiegungen profitieren von der winkelbeweglichen Anpassung. Da die Ausführung im Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad arbeitet, deckt sie anspruchsvolle thermische Bedingungen im industriellen Betrieb ab.
Die sphärische Rollenführung verhindert bei Wellenschiefstellungen übermäßige Kantenpressung. Dies hält die Reibung gering und schützt die Anschlusskonstruktion vor vorzeitigem Verschleiß.
Die Schmiernut mit Schmierbohrungen im Außenring (Ausführung W33) ermöglicht das gezielte Nachschmieren direkt in das Lagerinnere. Bei laufendem Betrieb gelangt der Schmierstoff symmetrisch zwischen die Rollenreihen, was den Schmierfilm stabil hält und Wartungsarbeiten vereinfacht. Schmierkanäle im Gehäuse lassen sich dafür direkt an den Außenring anbinden.
Da keine integrierten Dichtungen vorhanden sind, übernimmt das umgebende Lagergehäuse den Schutz vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit. Die normale Radiallagerluft bietet im Standardbetrieb das passende Radialspiel vor dem Einbau.
Mit einer Bohrung von 140 mm, einem Außendurchmesser von 210 mm und einer Baubreite von 53 mm entspricht das Modell den Abmessungen der Kennzeichnung 23028. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung von Wellensitz und Gehäusedurchmesser auf Maßhaltigkeit.
W33 bezeichnet eine ringförmige Schmiernut mit radialen Schmierbohrungen im Außenring des Wälzlagers. Schmierstoff gelangt von außen direkt zwischen die beiden Rollenreihen. Das trägt zu einer gleichmäßigen Schmiermittelverteilung über den Umfang bei und vereinfacht die regelmäßige Wartung.
Der zulässige Einsatzbereich reicht von -30 bis +200 Grad. Der Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) sowie der Stahlblechkäfig sind für dieses Temperaturspektrum ausgelegt. Bei höheren Betriebstemperaturen muss der gewählte Schmierstoff auf die thermische Beanspruchung abgestimmt sein.
Durch den Verzicht auf integrierte Dichtungen nutzen die Pendelrollen den Bauraum voll aus, was die radiale Belastbarkeit unterstützt. Gleichzeitig erlaubt die offene Bauform die direkte Schmierstoffzufuhr im Gehäuse. Zum Schutz vor Verunreinigungen und Feuchtigkeit ist eine externe Abdichtung des Gehäuses erforderlich.
Die Kennzeichnung als normale Radiallagerluft definiert das herstellerseitige Radialspiel im unverbauten Zustand. Dieses Spiel ist auf Standardpassungen zylindrischer Wellen abgestimmt. Beim Aufpressen verringert sich das Spiel leicht, sodass im Betrieb ein spielfreier Lauf unter Last entsteht.
Ein Stahlblechkäfig führt die beiden Rollenreihen auf Abstand zueinander. Die Blechausführung hält das rotierende Eigengewicht gering und widersteht stoßartigen Radialkräften. Zudem bietet die Käfiggeometrie ausreichend Raum für den Durchfluss von Schmierstoffen bis zu einer Temperatur von +200 Grad.
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